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Salome
Richard Strauss 1864–1949
Drama in einem Aufzug
Text vom Komponisten nach Oscar Wilde
Uraufführung 1905
Premiere vom 1. März 2020
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Einführungen eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Holzfoyer und als Audioeinführung überall, wo es Podcasts gibt. Weitere spannende Inhalte zur Produktion finden Sie im Opernappetizer auf unserem Blog.
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Salome Inna Kločko
Jochanaan Simon Neal
Herodes AJ Glueckert
Herodias Zanda Švēde
Narraboth Gerard Schneider
Ein Page der Herodias Bianca Andrew
1. Jude Sven Hjörleifsson
2. Jude Michael McCown
3. Jude Andrew Bidlack
4. Jude Peter Marsh
5. Jude Inho Jeong
1. Nazarener Pete Thanapat
2. Nazarener / Cappadozier Jarrett Porter
Die Elementarkraft von Strauss’ erstem großen Opernerfolg rüttelte eine ganze Epoche auf. Salome war gemäß dem antiken Historiker Flavius Josephus eine judäische Prinzessin. Sie gewann mit den Jahrhunderten mehr und mehr an Bedeutung, weil sie mit der Enthauptung von Johannes dem Täufer in Verbindung gebracht wurde. Das von Oscar Wilde verfasste gleichnamige Drama wurde zum Skandalstück der Jahrhundertwende, diente dem Komponisten als direkte Vorlage zu seinem hundertminütigen Einakter. In eine Welt von seelischen Abgründen und unterdrückten Leidenschaften führt die Handlung des Psychogramms: Salome, Tochter von Herodias und Stieftochter des Tetrarchen Herodes, begehrt den Propheten Jochanaan. Dieser wird von Herodes gefangen gehalten. Doch der Prophet verachtet und demütigt Salome. Als Herodes sie zum Tanz auffordert, verspricht er als Belohnung, jeden Wunsch der Stieftochter zu erfüllen. Sie will nicht weniger als den Kopf Jochanaans. Strauss verzichtete auf eine Illustration des Textes und konzentrierte sich auf den Konflikt zwischen Salome und Jochanaan, auf die Radikalität ihrer Unterschiede. Der Regisseur Barrie Kosky und die Ausstatterin Katrin Lea Tag erzählen eine Liebesgeschichte aus Salomes Perspektive: Reduktion und eine außergewöhnliche Intensität zeichnen ihre Interpretation aus.
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