Orchester
Generalmusikdirektor
Thomas Guggeis ist seit der Spielzeit 2023/24 Generalmusikdirektor der Oper Frankfurt und übernimmt in dieser Funktion traditionell auch die Künstlerische Leitung der Frankfurter Museumskonzerte. Nach Produktionen wie Le nozze di Figaro, Così fan tutte, Le Grand Macabre, Tannhäuser, Parsifal, Boris Godunow, Lulu und Turandot leitet er in der Spielzeit 2026/27 an der Oper Frankfurt die Neuproduktionen von Le Roi Arthus, Un ballo in maschera und The Greek Passion sowie die Wiederaufnahmen von Die Walküre und Das Rheingold.
Der in München und Mailand ausgebildete Dirigent ging nach seiner Assistenz an der Berliner Staatsoper zunächst von 2018 bis 2020 als Kapellmeister an die Staatsoper Stuttgart. Nach der erfolgreichen Salome-Premiere an der Berliner Staatsoper Unter den Linden folgte zur Spielzeit 2020/21 die Ernennung zum Staatskapellmeister. In dieser Funktion leitete er an der Lindenoper neben einer Neuproduktion von Daphne unter anderem auch Der Ring des Nibelungen, Lohengrin, Elektra, Ariadne auf Naxos, Don Giovanni, Die Zauberflöte, La traviata, Falstaff, Hänsel und Gretel, Die lustigen Weiber von Windsor, Samson et Dalila und Katja Kabanová.
Thomas Guggeis gastierte an Häusern wie der Wiener Staatsoper (Die tote Stadt, Salome, La traviata, Ariadne auf Naxos und zuletzt Falstaff), der Metropolitan Opera New York (Der Fliegende Holländer) oder der Mailänder Scala mit Mozarts Die Entführung aus dem Serail. 2026/27 kehrt er u. a. zum Maggio Musicale Fiorentino zurück.
Als gefragter Konzertdirigent arbeitete Thomas Guggeis mit bedeutenden Klangkörpern wie den Berliner Philharmonikern, der Staatskapelle Berlin, der Staatskapelle Dresden, dem Bayerischen Staatsorchester, den Münchner Philharmonikern und dem SWR Symphonieorchester sowie mit den Wiener Philharmonikern, dem Orchestre de Paris, dem Orchestre National de France, der Filarmonica della Scala, dem Cleveland Orchestra, dem London Philharmonic und dem Orchestra dell’Accademia di Santa Cecilia Roma. Höhepunkte der Konzertsaison 2026/27 sind – neben Wiedereinladungen nach Paris, Florenz, Rom, Mailand und London – Debüts beim Orchestre Philharmonique de Radio France, beim NDR Elbphilharmonie Orchester und dem NHK Symphony Orchestra Tokio. Eine besondere Zusammenarbeit verbindet Thomas Guggeis mit dem Boulez Ensemble, mit dem er in Berlin regelmäßig Meisterwerke der musikalischen Moderne erarbeitet.