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Joachim Klein

Licht

Joachim Klein
© Barbara Aumüller

Joachim Klein ist seit 1994 an der Oper Frankfurt engagiert und leitet dort seit 2013 die Beleuchtungsabteilung, wo er für zahlreiche Produktionen das Licht entwirft. Zu seinen jüngsten Arbeiten am Haus zählen Reimanns L’invisible, Händels Alcina, Mozarts Così fan tutte, Birtwistles Punch and Judy sowie Rossinis Tancredi. Eine regelmäßige Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem Regisseur Barrie Kosky, mit dem er neben Frankfurt u.a. auch an der Bayerischen Staatsoper (Agrippina, Die Fledermaus) oder an der Dutch National Opera (Il trittico) zusammenarbeitete. Weitere Gastengagements führten ihn u.a. zu den Osterfestspielen nach Baden-Baden und Salzburg, zum Glyndebourne Festival sowie an die Opernhäuser in Barcelona, Göteborg, Graz, Hamburg, Kopenhagen, London, Los Angeles, Lyon, Madrid, Oslo und Wien. Er arbeitete mit namhaften Regisseurinnen und Regisseuren wie Mariame Clément, Johannes Erath, Brigitte Fassbaender, Claus Guth, David Hermann, Tilmann Köhler, Peter Konwitschny, Tobias Kratzer, Nadia Loschky und Lydia Steier zusammen. 2026/27 erarbeitet er an der Oper Frankfurt für die Neuproduktionen Zaide, Le roi Arthus und La fiamma die Lichtkonzepte. Gemeinsam mit Regisseur Jens-Daniel Herzog entsteht weiterhin am Staatstheater Nürnberg die Uraufführung von Anno Schreiers Cosa Nostra. Für die Frankfurter Produktion von Herzog Blaubarts Burg (Gastspiel beim Edinburgh Festival) sowie für Saul beim Glyndebourne Festival wurde ihm 2014 und 2016 der britische »Knight of Illumination Award« verliehen. Für Saul erhielt er 2017 zudem den australischen Helpmann Award für »Bestes Lichtdesign«.