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Turandot

Giacomo Puccini 1858–1924

Dramma lirico in drei Akten
Text von Giuseppe Adami und Renato Simoni nach Carlo Gozzi
Uraufführung 1926 / Mit dem Prolog Io tacerò von Lucia Ronchetti, Auftragswerk der Oper Frankfurt

Premiere vom 12. April 2026

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Einführungen eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Holzfoyer und als Audioeinführung überall, wo es Podcasts gibt.

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Musikalische Leitung Simone Di Felice

Turandot Elza van den Heever / Olesya Golovneva
Calaf Alfred Kim
Liù Julia Stuart
Ping  Liviu Holender
Pang Sven Hjörleifsson
Pong Michael Porter
Timur Thomas Faulkner
Altoum Michael McCown
Ein Mandarin Erik van Heyningen

Der aus Persien stammende Turandot-Mythos war für Giacomo Puccini eine willkommene Vorlage, um seine Musiksprache an die Entwicklungen der Moderne anzupassen. Seine Partitur besticht neben lyrischem Belcanto und buffoneskem Witz folglich mit rhythmischen Überlagerungen, beißenden Dissonanzen und schwebenden Klangfarben. In den zahlreichen Chorszenen hallt die Brutalität der politischen Massenbewegungen wider, die zur Entstehungszeit des Werkes Anfang der 1920er Jahre immer lauter wurden. Dementsprechend martialisch mutet auch die Handlung der Oper an: Die chinesische Prinzessin Turandot weigert sich zu heiraten. Zum Leidwesen ihres Vaters stellt sie eine schier unmögliche Bedingung: Wer sie zur Frau haben will, muss drei Rätsel lösen. Wer jedoch daran scheitert, wird öffentlich hingerichtet. Als erstem Bewerber überhaupt gelingt es Prinz Calaf, alle Rätselfragen zu beantworten. In ihren Grundfesten erschüttert, entfacht Turandot daraufhin einen offenen Machtkampf, der schließlich auch unschuldige Opfer fordert.