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Barrie Kosky

Regie

Barrie Kosky
© Jan Windszus Photography

Barrie Kosky erarbeitete an der Oper Frankfurt u.a. bereits den Doppelabend Dido and Aeneas / Herzog Blaubarts Burg sowie Carmen (Wiederaufnahme ab November). Seit 2012/13 Intendant und Chefregisseur der Komischen Oper Berlin, die seitdem mehrfach ausgezeichnet wurde, wird er dem Haus ab Sommer 2022 noch als Chefregisseur verbunden bleiben. Dort inszenierte er u.a. Die Zauberflöte (zusammen mit »1927«), Abrahams Ball im Savoy, Bocks Anatevka, Henzes The Bassarids, Tschaikowskys Jewgeny Onegin, Bernsteins Candide und Offenbachs Die schöne Helena. Weitere Höhepunkte unter seinen jüngeren Engagements waren Die Meistersinger von Nürnberg bei den Bayreuther Festspielen 2017 (»Aufführung des Jahres 2017/18«, Opernwelt), Der Rosenkavalier an der Bayerischen Staatsoper, Orphée aux enfers bei den Salzburger Festspielen, Die Nase am Royal Opera House in London, Les Boréades an der Opéra de Dijon, Macbeth am Opernhaus Zürich, Fürst Igor an der Opéra National in Paris sowie Saul beim Glyndebourne Festival (International Opera Award 2015). Seine Produktion von Castor und Pollux war in London, Dijon und Berlin zu sehen und erhielt den Laurence Olivier Award. Der 2014 mit dem International Opera Award als »Best Director« geehrte Regisseur war von 2001 bis 2006 Intendant des Schauspielhauses Wien sowie 1996 künstlerischer Leiter des Adelaide Festivals in Australien. 2016 wurde er von der Kritikerumfrage der Fachzeitschrift Opernwelt zum Regisseur des Jahres gewählt.