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Zanda Švēde

Mezzosopran

Zanda Švēde
© Barbara Aumüller

Mit den Titelpartien von Bizets Carmen und Händels Xerxes stellte sich Zanda Švēde in der Saison 2018/19 als neues Mitglied des Frankfurter Ensembles vor. In der Spielzeit 2020/21 zählt die lettische Mezzosopranistin neben Händels Orlando auch erneut die Titelpartie von Carmen zu ihren Aufgaben und ist als Page der Herodias in Strauss’ Salome zu erleben. Zu Beginn der Spielzeit 2019/20 debütierte sie mit Zenobia (Radamisto) in einer weiteren Händel-Partie, sang Sonjetka (Lady Macbeth von Mzensk) und hat sich bei einem Liederabend im Holzfoyer präsentiert. Auf Grund der Corona-Krise mussten Auftritte als Die Frau Försterin / Eule (Das schlaue Füchslein) sowie als Friedrich (Mignon konzertant) entfallen ebenso wie ihr Engagement als Carmen an der Pittsburgh Opera. Die Partie der Carmen verkörperte sie bereits an der Seattle Opera, der Lyric Opera of Kansas City und der Lettischen Nationaloper in Riga. Die an der Jāzeps Vītols Latvian Academy of Music in Riga ausgebildete Künstlerin gastierte an der Lyric Opera of Chicago, der North Carolina Opera, der Palm Beach Opera und der Seattle Opera. An der San Francisco Opera, deren Merola Opera Program sie als Adler-Stipendiatin angehörte, sang sie u. a. Suzuki (Madama Butterfly), Maddalena (Rigoletto), Tisbe (La Cenerentola) und Lena in der Uraufführung von Marco Tutinos La Ciociara. Zanda Švēdes Repertoire umfasst außerdem Endimione (Cavallis La Calisto), Olga (Eugen Onegin), Grimgerde (Die Walküre) sowie die Hauptpartien in Massenets Cléopâtre und Piazzollas María de Buenos Aires.