Ensemble / Gäste / Opernstudio / Mitarbeiter

Zanda Švēde

Mezzosopran

Zanda Švēde
© Barbara Aumüller

In der aktuellen Spielzeit tritt die lettische Mezzosopranistin Zanda Švēde an ihrem Stammhaus in der Titelpartie von Händels Orlando, als Die Frau Försterin / Eule (Das schlaue Füchslein), Nenila (Die Zauberin), sowie erneut als Suzuki (Madama Butterfly) auf, nachdem sie jüngst als Clairon (Capriccio) zu erleben war. Sie stellte sich 2018/19 mit den Titelpartien von Bizets Carmen und Händels Xerxes als neues Mitglied des Frankfurter Ensembles vor. Anschließend debütierte sie hier mit Zenobia (Radamisto) in einer weiteren Händel-Partie, sang Sonjetka (Lady Macbeth von Mzensk) und Dryade (Ariadne auf Naxos) und hat sich bei einem Liederabend im Holzfoyer präsentiert. Nach Auftritten als Herodias (Salome) und Maddalena (Rigoletto) überzeugte Zanda Švēde in der Saison 2021/22 u.a. als Hippolyta in der Premierenserie von A Midsummer Night’s Dream. Die Rolle der Carmen führte sie an die Pittsburgh Opera, die Seattle Opera, die Lyric Opera of Kansas City und die Lettische Nationaloper in Riga. Die an der Jāzeps Vītols Latvian Academy of Music in Riga ausgebildete Künstlerin gastierte darüber hinaus an der Lyric Opera of Chicago, der North Carolina Opera und der Palm Beach Opera. An der San Francisco Opera, deren Merola Opera Program sie als Adler-Stipendiatin angehörte, sang sie u.a. Suzuki, Maddalena, Tisbe (La Cenerentola) und Lena in der Uraufführung von Marco Tutinos La Ciociara. Zanda Švēdes Repertoire umfasst außerdem Endimione (Cavallis La Calisto), Olga (Eugen Onegin), Grimgerde (Die Walküre) sowie die Hauptpartien in Massenets Cléopâtre und Piazzollas María de Buenos Aires.