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Katrin Lea Tag

Bühnen- und Kostümbildnerin

Lea Katrin Tag
© Monika Rittershaus

Katrin Lea Tag arbeitet regelmäßig mit Barrie Kosky zusammen, mit dem sie an der Oper Frankfurt bereits für Dido and Aeneas / Herzog Blaubarts Burg und Carmen zu Gast war und zuletzt für Salome zurückkehrte. Für ihr Bühnenbild zu Salome wurde sie 2020 für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST nominiert. Weitere Produktionen mit Barrie Kosky an der Komischen Oper Berlin waren u.a. The Bassarids, Der Jahrmarkt von Sorotschinzi, die Monteverdi-Trilogie, Hoffmanns Erzählungen und Falstaff. Außerdem entwarf sie Bühne und Kostüme für Händels Saul beim Glyndebourne Festival, Castor und Pollux an der English National Opera in London, Aus einem Totenhaus an der Staatsoper Hannover (Theaterpreis DER FAUST 2009) und Les Boréades an der Opéra de Dijon. Katrin Lea Tag arbeitete weiterhin mit den Regisseur*innen Claus Guth (Jephtha, Amsterdam und Paris), Christof Loy (Maria Stuarda, Theater an der Wien), Hans Neuenfels (Ariadne auf Naxos, Staatsoper Berlin), Tatjana Gürbaca, Holger Müller-Brandeis und Nadja Loschky (Ariane et Barbe-bleue, Oper Graz) sowie Matthew Wild (Porgy and Bess, Theater an der Wien) zusammen. Eine regelmäßige Zusammenarbeit verbindet sie auch mit Michael Thalheimer, u.a. an der Staatsoper und am Deutschen Theater Berlin, am Burgtheater Wien und am Schauspiel Frankfurt. Für Dimiter Gotscheffs Iwanow (Theatertreffen 2006) und Das große Fressen entwarf sie das Kostümbild an der Volksbühne Berlin. Die an der Akademie der Bildenden Künste in Wien ausgebildete Berlinerin gewann 1997 den Ersten Preis beim Ring Award Graz und wurde 2017 sowohl für den Helpmann Award in der Kategorie »Best Scenic Design« sowie 2019 bei den International Opera Awards London als »Best Designer« nominiert. 2020 wurde sie vom Fachmagazin Opernwelt zur »Bühnenbildnerin des Jahres« gekürt.