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Rigoletto

Giuseppe Verdi 1813–1901

Oper in drei Akten
Text von Francesco Maria Piave nach dem Drama Le Roi s’amuse (1832) von Victor Hugo
Uraufführung 1851, Teatro La Fenice, Venedig

Premiere am 19. März 2017

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Einführungen aktuell nur als Video (verfügbar kurz vor der Wiederaufnahme hier und auf YouTube)

Musikalische Leitung Jader Bignamini / Simone Di Felice

Rigoletto Simone Del Savio / Željko Lučić
Gilda Kristina Mkhitaryan / Bianca Tognocchi / Florina Ilie
Herzog von Mantua Long Long / Brian Michael Moore
Sparafucile Thomas Faulkner / Kihwan Sim
Maddalena Zanda Švēde / Judita Nagyová
Giovanna Kelsey Lauritano
Graf von Monterone Magnús Baldvinsson
Marullo Liviu Holender
Borsa Michael McCown
Graf von Ceprano Pilgoo Kang°
Gräfin von Ceprano Karolina Makuła°

°Mitglied des Opernstudios

Verdi gelang der Durchbruch als Opernkomponist mit seiner düstersten, tragischsten Oper: Der Herzog beherrscht rücksichtslos eine Gesellschaft, von deren Rand aus Rigoletto als Hofnarr Gift in die verwundeten Seelen gießt. Mehr noch: Rigoletto glaubt die anderen manipulieren zu können. Seine Tochter Gilda hält er wie einen heiligen Schatz gefangen, damit sie nicht der Wollust des Herzogs zum Opfer fällt. Doch Gilda nutzt die erstbeste Gelegenheit zur Flucht, fatalerweise in die Arme des Herzogs … In einer stark verdichteten Partitur verbindet Verdi die zwei zentralen Themen seines Gesamtschaffens: das konfliktbehaftete Verhältnis eines Vaters zu seinem Kind und die prekäre Situation eines Außenseiters. Regisseur Henrik Müller zeigt in seiner Inszenierung gewalttätige, egoistische Menschen, deren Glaube an eine höhere Macht so verkommen ist wie die rostige Kathedrale, in der er die Geschichte verortet.

Mit freundlicher Unterstützung