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Liviu Holender

Bariton

Liviu Holender
© Barbara Aumüller

Der Bariton Liviu Holender, seit 2019/20 Ensemblemitglied der Oper Frankfurt, war nach seinem Frankfurt-Debüt 2019/20 im Bockenheimer Depot als Leone (Tamerlano) in den Partien Moralès / Dancaïro (Carmen) und Graf Almaviva (Le nozze di Figaro), mit seinem Debüt als Henrik (Maskerade) sowie als Marullo (Rigoletto) und Marco (Gianni Schicchi) zu erleben. In der Spielzeit 2022/23 kann er seine Vielseitigkeit nach Auftritten in Partien wie Sciarrone in Tosca und Olivier in Strauss’ Capriccio mit weiteren Rollendebüts wie Peter, Besenbinder in Humperdincks Hänsel und Gretel, Der Graf in Schrekers Der ferne Klang sowie Konsul Sharpless in Puccinis Madama Butterfly zeigen. In der Partie des Dr. Falke (Die Fledermaus) wird er am Teatro Felice Genua und am Grazer Musikverein gastieren. Diese Partie führte ihn jüngst für sein Italien-Debüt an das Teatro del Maggio Musicale in Florenz, wohin er anschließend als Harlekin (Ariadne auf Naxos) zurückkehrte. Weiter Engagements beinhalten zuletzt Partien wie Silvano (Un ballo in maschera) am Teatro alla Scala in Mailand sowie Heerrufer (Lohengrin) beim Tokyo Spring Festival unter Marek Janowksi. Der Österreicher war für zwei Jahre Ensemblemitglied des Staatstheaters am Gärtnerplatz in München. Dort übernahm er Rollen wie Guglielmo (Così fan tutte), Papageno (Die Zauberflöte) und Graf Eberbach (Der Wildschütz). Bei den Bregenzer Festspielen debütierte er 2019 als Marullo. Weiterhin war Liviu Holender als Silvio (Pagliacci) und Graf Almaviva an der Nationaloper Bukarest zu Gast. Daneben gibt er regelmäßig Liederabende u.a. bei der Schubertiade Hohenems und der Philharmonie de Paris und singt 2023 den Jesus in der Matthäus-Passion mit den Wiener Philharmonikern unter Franz Welser Möst.