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Kelsey Lauritano

Mezzosopran

Kelsey Lauritano
© Barbara Aumüller

Die japanisch-amerikanische Mezzosopranistin Kelsey Lauritano wechselte mit Beginn der Spielzeit 2020/21 vom Opernstudio in das Ensemble der Oper Frankfurt. Aktuelle Aufgaben in dieser Saison umfassen neben ihrem Rollendebüt als Musiker (Manon Lescaut) erneut die Partie der Mrs. Nolan (The Medium) sowie Pergolesis Stabat mater. Sie war nach ihrem Deutschland-Debüt als Dritte Waldelfe (Rusalka) auch als Enrichetta di Francia (I puritani) und Eine Spanierin (Der ferne Klang) in Frankfurt zu erleben. 2019/20 debütierte sie als Emilia in Rossinis Otello und gestaltete Partien wie Fischverkäuferin, Dritter Herr und Handleser in Martinůs Julietta und sang Giovanna in Rigoletto. Zudem war die Partie des Fuchses (Das schlaue Füchslein) geplant, was jedoch bedingt durch das Coronavirus entfallen musste. Gleiches gilt für ihre Rückkehr zu den Tiroler Festspielen in Erl im Sommer 2020 als Wirtstochter in Humperdincks Königskinder, wo sie bereits im Winter 2019 gastiert hatte. Die in San Francisco geborene Künstlerin hat ihr Studium an der New Yorker Juilliard School mit Auszeichnung abgeschlossen. Während ihrer Ausbildung war sie u.a. an Produktionen von Rameaus Hippolyte et Aricie, Doves Flight sowie als Kind in L’enfant et les sortilèges beteiligt. Weiterhin gab sie ihr Rollendebüt als Cherubino (Le nozze di Figaro) an der Music Academy of the West unter James Conlon, sang Venus in Monteverdis Il ballo delle Ingrate unter William Christie und war beim Boston Early Music Festival, beim Virginia Arts Festival, am Opera Theatre of St. Louis, in der Alice Tully Hall New York sowie an der Internationalen Meistersinger Akademie zu Gast. Neben Konzerten mit dem New World Symphony Orchestra und den Nürnberger Symphonikern trat Kelsey Lauritano beim New York Festival of Song im Lincoln Center und beim SongFest in Los Angeles auf.