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Karolina Makuła

Mezzosopran

Karolina Makuła
© Wolfgang Runkel

Von 2019/20 bis 2021/22 war die polnische Mezzosopranistin Karolina Makuła Stipendiatin des Opernstudios der Oper Frankfurt. Als Gast kehrt sie in der aktuellen Spielzeit als Tisbe (La Cenerentola) und Eine Spanierin in der Wiederaufnahmeserie von Schrekers Der ferne Klang sowie Der falsche Boy in Weills Der Zar lässt sich fotografieren zurück. Zuletzt übernahm sie die Partien Mercédès (Carmen), Olga (Die lustige Witwe), Gräfin von Ceprano (Rigoletto) und Pippo (La gazza ladra). Darüber hinaus gab sie jüngst ihr Debüt als Kate Pinkerton (Madama Butterfly) und sang die Partie der Second Witch (Dido and Aeneas). Weiterhin debütierte sie als Desdemona in Rossinis Otello und war in Rigoletto, als Enrichetta di Francia (I puritani) und als Francesca in der Uraufführung von Lucia Ronchettis Inferno im Bockenheimer Depot zu erleben – der zugehörige Opernfilm feierte am 11. Juli 2021 in Frankfurt sowie beim Festival dei due mondi in Spoleto Premiere. Ihr professionelles Debüt erfolgte an der Opera Nova in Bydgoszcz als Cherubino (Le nozze di Figaro). Die Absolventin der Feliks Nowowiejski Musikakademie in Bydgoszcz war ab 2017 Mitglied der Akademia Operowa des Teatr Wielki in Warschau und trat an der polnischen Nationaloper u.a. in Prokofiews Der feurige Engel auf; mit dieser Produktion gastierte sie auch beim Festival in Aix-en-Provence. Zu ihren weiteren Partien zählen Olga (Eugen Onegin), Zweite Dame (Die Zauberflöte) und Fricka (Das Rheingold). Karolina Makuła ist u.a. Preisträgerin des Nationalen Gesangswettbewerbs in Drezdenko, des J. E. J. Reszke Wettbewerbs 2017 in Czestochowa sowie des Gesangs- und Kammermusikwettbewerbs 2017 in Bydgoszcz.