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Madama Butterfly

Giacomo Puccini 1858–1924

Japanische Tragödie in zwei Akten
Text von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica
Uraufführung 1904

Premiere vom 22. Mai 2022

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Einführungen eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Holzfoyer und kurz vor der Wiederaufnahme als Video

Musikalische Leitung Pier Giorgio Morandi

Cio-Cio-San, genannt Butterfly  Alexandra Marcellier / Corinne Winters (18.6., 1., 8., 13., 19.7.)
Suzuki Zanda Švēde / Bianca Andrew
Leutnant B. F. Pinkerton AJ Glueckert
Konsul Sharpless Liviu Holender
Goro, Heiratsvermittler Peter Marsh
Kate Pinkerton Mitglied des Opernstudios
Fürst Yamadori Michael McCown
Onkel Bonzo Alfred Reiter
Yakusidé Mitglied des Opernstudios

Zwei junge Menschen gehen eine Beziehung ein – unter falschen Voraussetzungen: Für Cio-Cio-San, genannt »Butterfly«, ist es das Tor zu einem neuen Leben, für den Marineoffizier Benjamin F. Pinkerton ein exotisches Abenteuer; für sie ein Bund fürs Leben, für ihn eine »Ehe« auf Zeit. Cio-Cio-San bricht alle Brücken zu ihrer Familie ab. Als Pinkerton abkommandiert wird, ist sie von ihm schwanger. Die Zeit des Wartens beginnt; Gesellschaft leistet der jungen Mutter nur ihre getreue Dienerin Suzuki. Doch als Pinkertons Schiff Jahre später wieder in Nagasaki landet, platzt die Illusion, der sich Cio-Cio-San hingegeben hatte: Er hat in Amerika eine andere Frau geheiratet. Das Wiedersehen endet tragisch. Puccini ließ sich für das Lokalkolorit seiner Japan-Oper zum Teil von authentischer Musik aus dem fernöstlichen Land inspirieren, forderte sich selbst aber mithilfe der exotischen Anklänge vor allem zu neuen Harmonien und Klangfarben heraus. Bestimmend bleibt, wie immer bei ihm, das Melos: Vor allem die Titelfigur singt sich mit großen Bögen in unsere Herzen.

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