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R.B. Schlather

Regie

R. B. Schlather
© Matthew Placek

Der amerikanische Regisseur R.B. Schlather gab 2019 sein Europa-Debüt mit Händels Tamerlano im Bockenheimer Depot. Zu seinen jüngsten Arbeiten zählen die Zoom Performance Rip the Nut: The Puppet Show für das Hudson Opera House  und Così fan tutte an der Santa Fe Opera. Davor erarbeitete er u.a. John Adams’ Doctor Atomic am Curtis Opera Theater in Philadelphia, Don Giovanni in Kooperation mit der Opera Philadelphia, Verdis Macbeth für die Syracuse Opera sowie Fluxus-Aktionen für das Los Angeles Philharmonic Orchestra in der Walt Disney Concert Hall. Außerdem inszenierte R.B. Schlather Händels Alcina, Orlando und Ariodante im Rahmen des Opera Omaha ONE Festivals in einer New Yorker Kunstgalerie. Künftige Pläne umfassen u.a. die (verschobene) Premiere seiner Salome-Inszenierung am Fisher Center Bard. Seine Lesart von Hertzbergs Kammeroper The Rose Elf in den Katakomben des Friedhofs Green-Wood Cemetery in Brooklyn 2018 wurde mit dem WQXR’s »Freddie«-Award ausgezeichnet, die Deutung von Virgil Thompsons The Mother Of Us All in der Hudson Hall von der New York Times unter die »Besten Opernaufführungen 2017« gewählt. Die Music Critics Association of North America feierte die gemeinsam mit dem Komponisten David Hertzberg entstandene Arbeit zu dessen Oper The Wake World für die Opera Philadelphia als »Beste neue Oper«. R.B. Schlathers Lesart von Philip Glass’ In the Penal Colony in einem historischen Zyklorama, die für die Boston Lyric Opera entstand, deren Emerging Artist Program er 2014/15 absolvierte, wurde von der New York Times unter die »Besten Opernaufführungen 2015« gewählt. R.B. Schlather lehrte am Curtis Institute of Music in Philadelphia, an der Brandeis University in Waltham / Massachusetts, am Ithaca College / New York sowie an der New York University. In der Saison 2016/17 war er Artist in Residence am National Sawdust in Brooklyn.