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Alfred Reiter

Bass

Alfred Reiter
© Barbara Aumüller

Der Bass Alfred Reiter stand als langjähriges Ensemblemitglied an der Oper Frankfurt in unterschiedlichen Partien auf der Bühne, darunter Pope (Lady Macbeth von Mzensk), 5. Jude (Salome), La Roche (Capriccio), Doktor (Wozzeck), Sarastro (Die Zauberflöte), Dansker (Billy Budd), Narbal (Les Troyens), Arkel (Pelléas et Mélisande), Trulove (The Rake’s Progress) und Graf Waldner (Arabella) sowie Papst Pius IV./Kardinal Christoph Madruscht (Palestrina, CD bei OehmsClassics), Peneios (Daphne), Kalervo (Kullervo), Fasolt (Das Rheingold), Raimondo (Rienzi) und Seneca (L’incoronazione di Poppea). Auch in der Uraufführung von Arnulf Herrmanns Der Mieter sowie in Eötvös’ Tri sestry war er zu erleben. Bedingt durch die Corona-Krise musste sein Auftritt als Lucifero in der ursprünglich für 2019/20 geplanten, auf die aktuelle Saison verschobenen, Uraufführung von Lucia Ronchettis Inferno ausfallen. Der in München ausgebildete Bass gastierte u. a. als Sarastro bei den Bregenzer Festspielen, in Berlin, München, Genf, Wien, Salzburg, Paris, London, Los Angeles, San Francisco und Tokio, als Graf Waldner an der Nationale Opera Amsterdam und am Gran Teatre del Liceu in Barcelona, wo er auch Tomaso (Tiefland) sang, als Eremit (Der Freischütz) bei der Styriarte Graz und am Grand Théâtre in Genf, König Marke ebenfalls in Genf, als Gurnemanz (Parsifal) am Badischen Staatstheater Karlsruhe sowie als Arkel in einer Produktion der Welsh National Opera in Hongkong.