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Alfred Reiter

Bass

Alfred Reiter
© Barbara Aumüller

Der Bass Alfred Reiter stand als langjähriges Ensemblemitglied an der Oper Frankfurt in unterschiedlichen Partien und Charakterrollen auf der Bühne, darunter Doktor (Wozzeck), Graf Waldner (Arabella), Sarastro (Die Zauberflöte), Gurnemanz (Parsifal), König Marke (Tristan und Isolde), Fasolt (Das Rheingold), Pope (Lady Macbeth von Mzensk), Arkel (Pelléas et Mélisande) und Trulove (The Rake’s Progress) sowie Papst Pius IV. / Kardinal Christoph Madruscht (Palestrina, CD bei OehmsClassics), Kalervo (Kullervo), Raimondo (Rienzi) und Seneca (L’incoronazione di Poppea). Auch in den Uraufführungen von Arnulf Herrmanns Der Mieter und Lucia Ronchettis Inferno (Bockenheimer Depot) war er eindrücklich zu erleben. In der vergangenen Saison zählten zudem Partien wie Jeronimus (Maskerade), Erzbischof (Król Roger) und Talpa (Il tabarro) / Simone (Gianni Schicchi) zu seinen Aufgaben. Pläne für die Spielzeit 2022/23 umfassen Dr. Muthesius in der Uraufführung von Vito Žurajs Blühen sowie erneute Auftritte als La Roche (Capriccio), Geronte de Ravoir (Manon Lescaut) und Onkel Bonzo (Madama Butterfly). Der in München ausgebildete Bass gastierte u.a. als Sarastro bei den Bregenzer Festspielen, in Berlin, München, Genf, Wien, Salzburg, Paris, London, Los Angeles, San Francisco und Tokio, als Graf Waldner an der Nationale Opera Amsterdam und am Gran Teatre del Liceu in Barcelona, wo er auch Tomaso (Tiefland) sang, als Eremit (Der Freischütz) und König Marke am Grand Théâtre in Genf, als Gurnemanz am Badischen Staatstheater Karlsruhe sowie als Arkel in einer Produktion der Welsh National Opera in Hongkong.