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Alfred Reiter

Bass

Alfred Reiter
© Barbara Aumüller

Der Bass Alfred Reiter stand als langjähriges Ensemblemitglied an der Oper Frankfurt in unterschiedlichen Partien auf der Bühne, darunter Pope (Lady Macbeth von Mzensk), Doktor (Wozzeck), Graf Waldner (Arabella), La Roche (Capriccio), Sarastro (Die Zauberflöte), Arkel (Pelléas et Mélisande) und Trulove (The Rake’s Progress) sowie Papst Pius IV. / Kardinal Christoph Madruscht (Palestrina, CD bei OehmsClassics), Kalervo (Kullervo), Gurnemanz (Parsifal), König Marke (Tristan und Isolde), Fasolt (Das Rheingold), Raimondo (Rienzi), Seneca (L’incoronazione di Poppea) und Geronte de Ravoir (Manon Lescaut). Auch in den Uraufführungen von Arnulf Herrmanns Der Mieter und Lucia Ronchettis Inferno (Bockenheimer Depot) war er zu erleben. In der aktuellen Saison zählen Partien wie Jeronimus (Maskerade), Erzbischof (Król Roger), Onkel Bonzo (Madama Butterfly) sowie in Puccinis Il trittico Talpa (Il tabarro) und Simone (Gianni Schicchi) zu seinen Aufgaben. Der in München ausgebildete Bass gastierte u.a. als Sarastro bei den Bregenzer Festspielen, in Berlin, München, Genf, Wien, Salzburg, Paris, London, Los Angeles, San Francisco und Tokio, als Graf Waldner an der Nationale Opera Amsterdam und am Gran Teatre del Liceu in Barcelona, wo er auch Tomaso (Tiefland) sang, als Eremit (Der Freischütz) und König Marke am Grand Théâtre in Genf, als Gurnemanz am Badischen Staatstheater Karlsruhe sowie als Arkel in einer Produktion der Welsh National Opera in Hongkong.