Spielplan

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Die Walküre

Richard Wagner 1813–1883

Erster Tag des Bühnenfestspiels Der Ring des Nibelungen
Text vom Komponisten
Uraufführung 1870

Premiere vom 31. Oktober 2010

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Einführungen eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Holzfoyer und kurz vor der Wiederaufnahme als Audioeinführung überall, wo es Podcasts gibt.

Musikalische Leitung Thomas Guggeis

Siegmund Marco Jentzsch
Hunding Andreas Bauer Kanabas
Wotan Nicholas Brownlee
Sieglinde Magdalena Hinterdobler
Brünnhilde Aile Asszonyi
Fricka Claudia Mahnke
Gerhilde Julia Stuart
Ortlinde Elizabeth Reiter
Waltraute Cecelia Hall
Schwertleite Katharina Magiera
Helmwige Monika Buczkowska-Ward
Siegrune Ruby Dibble°
Grimgerde Karolina Makuła
Rossweisse Judita Nagyová

°Mitglied des Opernstudios

Mit der Walküre beginnt die eigentliche Handlung von Wagners Ring des Nibelungen. Wotan hatte mit Alberichs Ring den Bau der Götterburg Walhall bezahlt und sich so in Unrecht verstrickt. Nun muss der Göttervater verhindern, dass Alberich oder dessen Nachkommen den Ring zurückgewinnen, da sonst die Rache der Nibelungen und das eigene Ende drohen. Die Lösung sieht Wotan in einem Helden, der vollkommen frei von Verträgen oder göttlichen Weisungen agiert. Sein Sohn Siegmund soll Stammvater dieses neuen Heldengeschlechts werden. In der verbotenen Liebe zu dessen Zwillingsschwester Sieglinde fügt sich, was »nie sich traf«: Geschwisterschaft, von der man nichts wusste, und erotische Anziehung. Mit dem Gewinn des Schwertes Nothung keimt Hoffnung auf. Wotans Plan zerbricht im Streit mit Fricka, und seine Lieblingstochter Brünnhilde, bislang Vollstreckerin seines Willens, folgt erstmals ihrem Mitgefühl. Ihr Ungehorsam verändert den Lauf der Ereignisse. Im Bühnenraum von Jens Kilian entfaltet Vera Nemirova dieses Drama um Macht und Liebe, Gesetz und Freiheit, und macht die Spannung zwischen Leidenschaft und göttlicher Ordnung sichtbar. Das Ende der Oper ist ein schmerzlicher Abschied – und der Beginn eines Weges ins Ungewisse.