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Judita Nagyová

Mezzosopran

Judita Nagyová
© Barbara Aumüller

In der Spielzeit 2020/21 wird die Mezzosopranistin Judita Nagyová als Hänsel (Hänsel und Gretel) und Olga in Tschaikowskis Eugen Onegin und zudem als Schenkwirtin in der Neuproduktion von Boris Godunow zu erleben sein. Auf Grund der Corona-Krise konnte sie in der Saison 2019/20 nicht die Partien der Hofdame in der Neuproduktion von Der Prinz von Homburg und der Preziosilla (La forza del destino) singen. Die gebürtige Slowakin hat sich im Ensemble der Oper Frankfurt u.a. mit Martha (Iolanta), Wellgunde (Das Rheingold), Rossweiße (Die Walküre), Hannah (Die Passagierin), Anna (Les Troyens), Geneviève (Pelléas et Mélisande), Cherubino (Le nozze di Figaro), Pippo (La gazza ladra), Alte Dame / Alte Frau (Julietta), Mercédès (Carmen), Kristina (Die Sache Makropulos) und Tisbe (La Cenerentola) sowie jüngst mit ihrem Debüt als Maddalena (Rigoletto) ein vielfältiges Repertoire angeeignet. Auch in der erfolgreichen Uraufführung von Arnulf Herrmanns Der Mieter war sie zu erleben. Judita Nagyová gastierte bei den Wiener Festwochen, am Aalto-Musiktheater Essen, am Teatro La Fenice in Venedig, am Concertgebouw Amsterdam sowie beim Wexford Opera Festival. Bereits zwei Jahre in Folge war sie als Mercédès bei den Bregenzer Festspielen engagiert. Jüngst feierte sie als Ježibaba (Rusalka) bei den Tiroler Festspielen in Erl einen großen Erfolg. Die in Bratislava ausgebildete Sängerin begann ihre Laufbahn im Opernstudio der Deutschen Oper am Rhein und wechselte anschließend ins Ensemble des Staatstheaters Nürnberg.