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Claudia Mahnke

Mezzosopran

Claudia Mahnke
© Barbara Aumüller

Claudia Mahnke, gefeiertes Ensemblemitglied der Oper Frankfurt, zählt mit ihren Interpretationen von Partien wie Fricka (Der Ring des Nibelungen), Judith (Herzog Blaubarts Burg), Didon (Les Troyens) und Komponist (Ariadne auf Naxos) zu den gefragtesten Mezzosopranistinnen. Bereits mehrfach war sie bei den Bayreuther Festspielen engagiert. 2020/21 ist sie in Frankfurt erneut als Gertrud (Hänsel und Gretel) zu erleben und zählt ihr Debüt als Amneris (Aida) sowie die Partie der Marie de l’Incarnation (Dialogues des Carmélites) zu ihren Aufgaben. In der Saison 2019/20 war sie in Frankfurt als Brangäne (Tristan und Isolde) zu erleben, die sie schon an der Houston Grand Opera, der Oper Köln und bei den Bayreuther Festspielen verkörperte. Weiterhin gestaltete sie die Partie der Herodias (Salome), die sie bereits an der Staatsoper Stuttgart gesungen hat. Engagements an der Staatsoper Hamburg als Kundry (Parsifal) sowie als Dorabella (Così fan tutte) beim Festival d’Aix-en-Provence mussten auf Grund der Corona-Krise entfallen. Zu ihrem Repertoire zählen weiterhin Marie (Wozzeck), Fremde Fürstin (Rusalka), Selika (L’Africaine), Ottavia (Lʼincoronazione di Poppea), Waltraute / Zweite Norn (Wagners Ring), Octavian (Der Rosenkavalier) oder die Titelpartie von Simplicius Simplicissimus. Jüngste Auftritte führten Claudia Mahnke als Jokaste (Oedipus Rex) und Komponist an die Dresdner Semperoper, als Waltraute (Götterdämmerung) und Judith an die Hamburgische Staatsoper sowie als Judith an die Staatsoper Stuttgart, deren Ensemble sie vormals angehörte und die ihr den Titel der Kammersängerin verlieh. Weitere Engagements brachten Claudia Mahnke an die Bayerische Staatsoper in München, an die Opernhäuser in Madrid, Lyon, Essen, Köln, San Francisco, Los Angeles, Houston, nach Tokio und Seoul sowie zur Ruhrtriennale, zum Edinburgh International Festival und  jüngst zum ersten Mal für La vestale an das Theater an der Wien.