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Claudia Mahnke

Mezzosopran

Claudia Mahnke
© Barbara Aumüller

Claudia Mahnke, jüngst zur Kammersängerin ernanntes Ensemblemitglied der Oper Frankfurt, zählt mit ihren Interpretationen von Partien wie Fricka (Der Ring des Nibelungen), Didon (Les Troyens) und Komponist (Ariadne auf Naxos) zu den gefragtesten Mezzosopranistinnen weltweit. In Frankfurt begeisterte sie zuletzt u.a. als Mère Marie de l’Incarnation (Dialogues des Carmélites) und gestaltete zuvor die Partien der Brangäne (Tristan und Isolde) sowie der Herodias (Salome). In der aktuellen Spielzeit begeistert sie erneut als Judith in Herzog Blaubarts Burg und ist als Antikleia (Ulisse) und Äbtissin in Il trittico zu erleben. Darüber hinaus wird sie 2022/23 Magdalene (Die Meistersinger von Nürnberg), als die sie im Herbst 2021 an der Metropolitan Opera in New York debütierte, Die Fürstin (Die Zauberin) und erneut Gertrud (Hänsel und Gretel) übernehmen. Ihr Repertoire umfasst weiterhin Partien wie Marie (Wozzeck), Fremde Fürstin (Rusalka), Selika (L’Africaine), Ottavia (Lʼincoronazione di Poppea), Waltraute / Zweite Norn (Wagners Ring), Octavian (Der Rosenkavalier) oder die Titelpartie von Hartmanns Simplicius Simplicissimus. Vormals gehörte sie dem Ensemble der Staatsoper Stuttgart an, die ihr ebenfalls den Titel der Kammersängerin verlieh. Weitere Einladungen führten sie als Herodias an die Wiener Staatsoper; an der Bayerischen Staatsoper wird sie als Auntie in Brittens Peter Grimes gastieren. Ebenso war Claudia Mahnke an den Opernhäusern in Madrid, Lyon, Dresden, Hamburg, Köln, Essen, San Francisco, Los Angeles, Houston, Tokio und Seoul sowie am Theater an der Wien, bei der Ruhrtriennale und dem Edinburgh International Festival und mehrfach bei den Bayreuther Festspielen zu Gast.