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Alfred Kim

Tenor

Alfrred Kim
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Der gebürtige Koreaner Alfred Kim war von 2008/09 bis 2012/13 Ensemblemitglied der Oper Frankfurt, wo er sich als Verdi-Interpret mit Partien wie Don Carlo, Manrico (Il trovatore), Henri (Les Vêpres siciliennes), Ismaele (Nabucco), Gabriele Adorno (Simon Boccanegra) oder als Verdis Otello, Alfredo Germont (La Traviata) sowie zuletzt als Don Alvaro (La forza del destino), Loris Ipanow (Fedora) und Radamès (Aida) einen Namen gemacht hat. Auch als Rodolfo (La bohème), Hoffmann (Hoffmanns Erzählungen) oder Cavaradossi war er hier bereits zu erleben. Engagement führten ihn u.a. an die Deutsche Oper Berlin, wo er auch aktuell als Radamès und Calaf (Turandot) zu erleben ist, sowie an die Opernhäuser in Hamburg, Toulouse, Nice, Paris, London, Sevilla, Madrid, Las Palmas, Lissabon, Turin, Rom, Seoul und Tokio. Verdis Don Carlo führte den Tenor bereits an die Bayerische Staatsoper und – in der Frankfurter Inszenierung – ans Teatro Real in Madrid, wohin er u.a. auch als Mao Zedong in John Adams’ Nixon in China, Otello, Radamès und Calaf zurückkehrte, Manrico sang er an der Metropolitan Opera New York und am Gran Teatre del Liceu in Barcelona. Als Calaf gastierte er u.a. an der Staatsoper Berlin, der Wiener Staatsoper und an der Hong Kong Opera und kehrt in dieser Partie in der aktuellen Spielzeit an die Oper Frankfurt zurück. Der in Seoul, Frankfurt und Karlsruhe ausgebildete Sänger begann seine Laufbahn im Ensemble der Staatstheater Kassel und Wiesbaden. Alfred Kim erhielt zahlreiche Auszeichnungen und unterrichtete von 2013 bis 2018 Gesang an der Kyung Hee University in Seoul.