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Michael Porter

Tenor

Michael Porter
© Barbara Aumüller

Michael Porter, der nach dem Opernstudio ins Ensemble der Oper Frankfurt übernommen wurde, überzeugte hier u. a. mit seinen Mozart-Debüts als Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail), Ferrando (Così fan tutte) und Tamino (Die Zauberflöte). Der amerikanische Tenor singt in der Saison 2020/21 Ernesto (Don Pasquale), erneut die Partie des Pedrillo, 4. Jude (Salome), Šapkin / Der fröhliche Sträfling (Janáčeks Aus einem Totenhaus) und Chevalier de la Force (Dialogues des Carmélites). Die Partie des Laërte (Mignon) und sein Debüt als Graf von Hohenzollern (Prinz von Homburg) waren u. a. Bestandteil seiner, auf Grund der Corona-Krise abgesagten, Pläne für 2019/20. Gleiches gilt für sein Debüt am Teatro alla Scala in Mailand als 2. Jude (Salome). Zum Repertoire des jungen Künstlers zählen Don Ottavio (Don Giovanni), Andres (Wozzeck), The Novice (Billy Budd), Mosè (ll serpente di bronzo), Steuermann (Der fliegende Holländer), Brighella (Ariadne auf Naxos), Helenus / Hylas (Les Troyens), Gaston / Ein Tanzwächter (Schwergewicht oder Die Ehre der Nation / Das geheime Königreich), Edmondo (Manon Lescaut) und Ein junger Seemann (Tristan und Isolde). Als Liedinterpret trat er hier bei einem Liederabend 2019 auf der großen Bühne in Erscheinung. Gastspiele führten Michael Porter als Monostatos (Die Zauberflöte) zu den Salzburger Festspielen sowie zuvor als Victorin / Gaston (Die tote Stadt), den er auch in Frankfurt sang, an die Semperoper Dresden, als Knappe (Parsifal) an die Staatsoper Berlin und als König in der Uraufführung von Tonguecat zu den Münchner Opernfestspielen. Als Brighella debütierte er an der Fort Worth Opera. Michael Porter war Mitglied der Young Artist Programs des Opera Theatre St. Louis und der Seagle Music Colony.