Elza van den Heever
Sopran
Die aus Südafrika stammende Sopranistin Elza van den Heever gehört zu den herausragenden Sängerinnen ihrer Generation. Zuletzt kehrte sie 2022 als Suor Angelica in Il trittico an die Oper Frankfurt zurück, wo sie von 2008 bis 2013 Ensemblemitglied war. Zu ihren hiesigen Erfolgen zählen Partien wie Leonora (Il trovatore), Elvira (Ernani, konzertant), Desdemona (Otello), Hélène (Les vêpres siciliennes), Elisabetta (Don Carlos), Donna Anna (Don Giovanni), Elettra (Idomeneo) und Elisabetta (Maria Stuarda). Mit letztgenannter Partie debütierte sie 2012 an der Metropolitan Opera in New York, wo sie seitdem u.a. auch Donna Anna, Elettra, Vitellia (La clemenza di Tito), Senta (Der fliegende Holländer) und Elisabeth (Tannhäuser) verkörperte und in Strauss-Partien wie Salome, Chrysothemis (Elektra) und Die Kaiserin (Die Frau ohne Schatten) gefeiert wurde. Im Sommer 2025 debütierte sie als Elsa (Lohengrin) bei den Bayreuther Festspielen und präsentierte zudem Sieglinde (Die Walküre) bei den Salzburger Festspielen. Des Weiteren gastierte Elza van den Heever mit einem Repertoire, das vom Barock über Mozart, Beethoven und Belcanto-Opern wie Norma bis hin zu Alban Berg und Benjamin Britten reicht, an Häusern wie der Mailänder Scala, dem Opernhaus Zürich, der Wiener Staatsoper, der Lyric Opera of Chicago und beim Santa Fe Festival. Wichtige Dirigentenpersönlichkeiten, mit denen sie dabei zusammenarbeitete, waren Kirill Petrenko, Christian Thielemann, Betrand de Billy und Simone Young, die sie immer wieder auch auf den wichtigsten internationalen Konzertpodien begleiten. Kommende Projekte führen sie u.a. als Turandot und Sieglinde an die Opéra national de Paris sowie für eine Aufführung von Mahlers 8. Sinfonie unter Yannick Nézet-Séguin erneut an die Metropolitan Opera in New York.