Spielplan

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Il trittico

Giacomo Puccini 1858–1924

Uraufführung  1918, Metropolitan Opera, New York

Il tabarro (Der Mantel)
Text von Giuseppe Adami nach dem Schauspiel La Houpelande (1910) von Didier Gold

Suor Angelica (Schwester Angelica)
Text von Giovacchino Forzano

Gianni Schicchi
Text von Giovacchino Forzano nach einer Episode aus La Divina Commedia (1321) von Dante Alighieri

Premiere vom 13. Januar 2008

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Einführungen als Video kurz vor der Wiederaufnahme und live eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Holzfoyer

Il tabarro

Michele Željko Lučić
Giorgetta Elza van den Heever
Luigi Stefano La Colla
Frugola Katherina Magiera
Tinca Michael McCown
Talpa Alfred Reiter
LiederverkäuferJonathan Abernethy
Ein Liebespaar  Nombulelo Yende° / Jaeil Kim

Suor Angelica

Suor Angelica Elza van den Heever
La zia principessa, Fürstin Victória Pitts
La Badessa, Äbtissin Barbara Zechmeister (8., 11.7.) /  Claudia Mahnke
La suora zelatrice Marvic Monreal°
La maestra delle novizie, Lehrmeister Enikö Boros
Suor Genovieffa Monika Buczkowska
Suor Dolcina Nombulelo Yende
Suor Osmina Karoolina Begtsson
Suora Infermiera, Pflegerin Claudia Kamaris
Le cercatrici, Almosensucherinnen / Le converse, Laienschwestern Michaela Schaudel, Anna-Katharina Hilpert
Una novizia Alketa Hoxha

Gianni Schicchi 

Gianni Schicchi  Željko Lučić
Rinuccio Kudaibergen Abildin
Zita Victória Pitts
Lauretta Penny Sofroniadou (8.,11.7.) /  Florina Ilie
Gherardo Jonathan Abernethy
Nella Monika Buczkowska
Gheradino Simeon Pauly / Anthony Ritts
Betto di SignaThomas Faulkner
Simone Alfred Reiter
Marco Liviu Holender
Ciesca Magiera Magiera
Spinelloccio, Arzt Thomas Charrois
Notaio Dong Hyub Hong
Guccio, Färber Cheol Kang
Pinellino, Schuster Garegin Hovsepian

°Mitglied des Opernstudios

Drei ausgesprochen diverse Einakter verbindet Giacomo Puccini in seinem 1918 an der Metropolitan Opera in New York uraufgeführten Triptychon: ein blutiges Eifersuchtsdrama, die einsame Tragödie einer Nonne und eine italienische Komödie im Kreise eines habgierigen Familienclans. Die Endlichkeit des Lebens ist das Element, welches allen drei Werken auf unterschiedliche Weise innewohnt. Aus diesem Kern heraus entwickelt Regisseur Claus Guth seine Lesart, die sich als eine Studie menschlicher Todesarten und deren Bewältigung entfaltet. Ein Schiff – abgeschlossen wie ein Kahn, wie ein Kloster oder auch ein Sterbezimmer – wird zum verbindenden Bühnenraum von Christian Schmidt. In ihm existieren die Sphären von Leben und Tod nebeneinander, vermischen sich mitunter gar. Die Inszenierung legt das unsichtbare Bezugsgeflecht beider Welten offen.