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Die Zauberflöte

Wolfgang Amadeus Mozart 1756–1791

Eine deutsche Oper in zwei Aufzügen
Text von Emanuel Schikaneder
Uraufführung 1791, Freihaustheater auf der Wieden, Wien

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Einführungen eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Holzfoyer und kurz vor der Premiere als Video

Im Rahmen dieser Neuinszenierung findet am 25. September um 11 Uhr im Holzfoyer die 1. Kammermusik statt.

Musikalische Leitung Steven Sloane (Okt / Nov) / Simone Di Felice (Mrz / Apr)

Tamino Kudaibergen Abildin / Michael Porter
Pamina Hyoyoung Kim° / Karolina Bengtsson°
Papageno Danylo Matviienko / Domen Križaj
Sarastro Andreas Bauer Kanabas / Kihwan Sim
Königin der Nacht  Anna Nekhames / Aleksandra Olczyk
Erste Dame Monika Buczkowska / Elizabeth Reiter
Zweite Dame Kelsey Lauritano / Cecelia Hall
Dritte Dame Cláudia Ribas° Judita Nagyová / Katharina Magiera
Monostatos Theo Lebow / Peter Marsh
Papagena Karolina Bengtsson° / Hyoyoung Kim°
Sprecher Erik van Heyningen
Erster geharnischter Mann Michael McCown / Gerard Schneider
Zweiter geharnischter Mann Anthony Robin Schneider

°Mitglied im Opernstudio

In einer Lesart von Ted Huffman kommt nach 24 Jahren wieder eine Neuinszenierung von Mozarts Die Zauberflöte auf die Bühne der Oper Frankfurt. Als »Machwerk« verschrien und als »Meisterwerk« gefeiert, fasziniert die 1791 uraufgeführte Oper bis heute – auch wegen ihres rätselhaften Charakters: Mit traumwandlerischer Leichtigkeit verbinden sich Komik und Empfindsamkeit, Märchen und Mysterienspiel. Im Unwirklichen liegt emotionale Wahrheit, im Kindlich-Naiven philosophische Weisheit.


Die hindernisreiche Liebesgeschichte von Tamino und Pamina steht im Zentrum der Handlung: Tamino wird von der Königin der Nacht beauftragt, ihre Tochter Pamina aus den Fängen Sarastros zu befreien. In dessen Reich angelangt, sagt sich Tamino von der Königin los. An der Seite von Papageno unterzieht er sich einer Reihe von Prüfungen, um in Sarastros Weisheitsorden aufgenommen zu werden. Erst dann darf er seine Geliebte heiraten. Pamina wendet sich ebenfalls von ihrer Mutter ab und wird zwischen Hoffnung und Verzweiflung, Liebes und Todessehnsucht hin- und hergeworfen. Am Ende ist sie es, die Tamino bei seiner entscheidenden Prüfung vorangeht.

Die Faszination der Zauberflöte beruht nicht zuletzt darauf, dass »die Musik darin ihren eigenen Mythos geschaffen hat« (Dieter Borchmeyer). Durch sein Flötenspiel gelingt es Tamino, wilde Tiere zu zähmen und Feindseligkeit in Mitmenschlichkeit zu verwandeln. Die Musik nimmt auch bei der finalen Feuer- und Wasserprobe eine entscheidende Rolle ein: Begleitet vom Klang der Zauberflöte durchschreiten Pamina und Tamino finstere Schluchten und besiegen dabei ihre größte Furcht – die Angst vor dem eigenen Tod.

Mit freundlicher Unterstützung

Im Rahmen des Festivals