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Theo Lebow

Tenor

Theo Lebow
© Barbara Aumüller

Theo Lebow war an der Oper Frankfurt bereits in zahlreichen Rollen zu erleben, u.a. überaus erfolgreich als Jago in Rossinis Otello. In der aktuellen Spielzeit warten mit dem Ersten Juden (Salome) und Sumers (L´italiana in Londra) bekannte Partien auf den Tenor, die um Debüts als Desiré (Fedora), Baron von Campotasso (Die Banditen) und die Titelpartie in Rossinis Otello erweitert werden. Zuletzt überzeugte er hier als Monostatos (Die Zauberflöte), Ein junger Diener (Elektra) und Kaherdin (Le vin herbé), sowie als Lanciotto (Francesca da Rimini), den er zuvor bei den Tiroler Festspielen in Erl verkörperte. 2021/22 trat Theo Lebow als Sumers (L’italiana in Londra), Vicomte de Cascada (Die lustige Witwe) und Contareno (Bianca e Falliero), der ihn auch nach Erl führte, sowie als Snout (A Midsummer Night’s Dream) auf. Borsa (Rigoletto), Lehrer / Erster Vorarbeiter (Lady Macbeth von Mzensk), Erster Jude, Tamino (Die Zauberflöte), Tom Rakewell (The Rake’s Progress), Massimo (Glucks Ezio), Der Marquis (Der Spieler), Scaramuccio (Ariadne auf Naxos) und Der Chevalier (Der ferne Klang, CD bei OehmsClassics) zählen zu seinen Partien. Das Ensemblemitglied war ebenfalls in Betulia liberata, Il trovatore, Billy Budd, Trojahns Enrico, Madernas Satyricon und der Uraufführung von Herrmanns Der Mieter zu erleben. Der junge amerikanische Tenor gastierte als Almaviva (Il barbiere di Siviglia) und Don Ramiro (La Cenerentola) bei der Boston Midsummer Opera. An der Seattle Opera sang er Jupiter / Apollo (Semele), am Opera Theatre of St. Louis verkörperte er Picasso / F. Scott Fitzgerald in der Uraufführung von Ricky Ian Gordons Oper 27 (CD bei Albany Records). Außerdem war er als Mr. Porcupine in Tobias Pickers Fantastic Mr. Fox (Grammy Award 2020 für die »Beste Opernaufnahme«) an der Opera San Antonio und der Odyssey Opera Boston engagiert und gab als Fenton (Falstaff) an der Opera Hamilton sein Kanada-Debüt.