Spielplan

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Così fan tutte

Wolfgang Amadeus Mozart 1756–1791

Dramma giocoso in zwei Akten
Text von Lorenzo Da Ponte
Uraufführung 1790

Premiere vom 21. September 2025

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Einführungen eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Holzfoyer und als Audioeinführung überall, wo es Podcasts gibt. Weitere spannende Inhalte zur Produktion finden Sie im Opernappetizer auf unserem Blog.

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Musikalische Leitung Takeshi Moriuchi / Alden Gatt

Fiordiligi Karolina Bengtsson
Dorabella Kelsey Lauritano / Karolina Makuła
Guglielmo Taehan Kim / Finn Sagal°
Ferrando Matteo Ivan Rašić / Andrew Kim
Despina Elizabeth Reiter / Bianca Tognocchi
Don Alfonso Sebastian Geyer / Liviu Holender

°Mitglied des Opernstudios

Ein einziger Tag wirft das Leben von zwei heiratswilligen Paaren aus der Bahn. Guglielmo und Ferrando schließen mit ihrem älteren Freund Don Alfonso eine Wette auf die Treue ihrer Geliebten, Fiordiligi und Dorabella, ab. Don Alfonso ist sicher, dass er mit Hilfe der Zofe Despina die Untreue der beiden Schwestern beweisen kann. Die beiden Männer werden als Fremde verkleidet, um jeweils die Geliebte des anderen zu verführen. In diesem Spiel gehen vorgetäuschte und echte Gefühle ineinander über. Zum Schluss feiern die »falschen« Paare eine fingierte Doppelhochzeit, bevor die beiden Schwestern über die wahre Identität ihrer frischgebackenen Ehemänner aufgeklärt werden. Die sechs Beteiligten ziehen zwar ein scheinbar fröhliches und versöhnliches Fazit, doch das Lachen bleibt allen im Halse stecken. Finden sich die Liebenden in der ursprünglichen Zusammenstellung wieder? Nach Le nozze di Figaro und Don Giovanni stellen uns Mozart und sein Librettist Lorenzo Da Ponte in ihrem letzten gemeinsamen Werk sechs grundverschiedene Charaktere vor. Mal kritisch, mal besorgt und verständnisvoll begleiten sie die Figuren einer »komischen« Handlung, die jede Menge seelischer Abgründe freilegt. Die Regisseurin Mariame Clément stellt die Handlung als Bewährungsprobe vor einer geplanten Hochzeit dar. Im beweglichen Rahmen einer Parabel sind Projektionen in die Zukunft und Erinnerungen an die Vergangenheit ebenso vorstellbar wie Fantasien, Scheidewege und Zweifel.

Mit freundlicher Unterstützung