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Etienne Pluss

Bühnenbild

Etienne Pluss
© Eléna Bauer / Opéra national de Paris

Der Bühnen- und Kostümbildner Etienne Pluss begann seine Laufbahn als Ausstattungsassistent von Achim Freyer und Karl-Ernst Herrmann. Seit 2000 entstehen eigene Bühnenbilder, zuletzt für Christof Loys Inszenierung von La Rondine am Opernhaus Zürich, Don Carlo am Teatro San Carlo in Neapel und Il viaggio: Dante in Aix en Provence sowie Turandot an der Wiener Staatsoper, jeweils in der Regie von Claus Guth, Il Trittico bei den Salzburger Festspielen ebenfalls in Zusammenarbeit mit Christof Loy und Die Passagierin an der Oper Graz in einer Neuinszenierung von Nadja Loschky. In den vergangenen Jahren arbeitet Etienne Pluss an zahlreichen bedeutenden Opernhäusern, darunter in Wien (Burgtheater, Akademietheater, Theater in der Josefstadt), an den Staatsopern Berlin und Hannover, an der Oper Leipzig und der Opéra national de Paris, an der Oper Göteborg, der Staatsoper Prag, am Theater Basel, an der Opéra de Dijon sowie den Schauspielhäusern in Leipzig, Stuttgart, Hamburg, Düsseldorf, Oslo und am Berliner Ensemble. Er arbeitete mit Regisseuren wie George Tabori, Philipp Himmelmann, Enrico Lübbe, Adriana Altaras, Sabrina Hölzer, Patrick Schlösser, Andrea Schwalbach, Philip Tiedemann und Joël Lauwers zusammen. Hänsel und Gretel in Göteborg war die erste Produktion mit Katharina Thoma, Martha seine erste Arbeit für die Oper Frankfurt, gefolgt von einem Pergolesi-Doppelabend in der Spielzeit 2020/21. Für sein Bühnenbild von Violetter Schnee an der Staatsoper Unter den Linden erhielt der Schweizer Künstler 2019 den Deutschen Theaterpreis DER FAUST. Zudem entwirft er das Bühnendesign für Modenschauen in Mailand und Berlin. Bevor Etienne Pluss sein Bühnenbildstudium an der Hochschule der Künste in Berlin aufnahm, leitete er eine Kunstgalerie in Genf.