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Le nozze di Figaro

Wolfgang Amadeus Mozart 1756-1791

Oper in 4 Akten
Text von Lorenzo Da Ponte nach Pierre Augustin Caron de Beaumarchais
Uraufführung am 1. Mai 1786, Burgtheater, Wien

Premiere vom 4. März 2007

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Einführung jeweils eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Holzfoyer

Musikalische Leitung Lawrence Foster
Figaro Iain MacNeil*
Susanna Angela Vallone / Sydney Mancasola (11., 14.4.)
Graf Almaviva Iurii Samoilov (5., 11.4.) / Gordon Bintner
Gräfin Almaviva Kirsten MacKinnon
Cherubino Cecelia Hall
Marzelline Katharina Magiera (5.4.), Judita Nagyová
Bartolo Anthony Robin Schneider
Antonio Franz Mayer
Barbarina Florina Ilie*
Basilio, Don Curzio Michael Petruccelli*
Zwei Frauen Julia Moorman*, Bianca Andrew*

*Mitglied des Opernstudios

Ist das mutmaßliche Recht der ersten Nacht bei den weiblichen Untertanen des Grafen Almaviva endlich abgeschafft? Eigentlich ja. Oder doch nicht? Angesichts der bevorstehenden Hochzeit der Zofe Susanna mit dem Kammerdiener Figaro will der Graf die Annullierung nun widerrufen. Mit allen Mitteln versucht er die Heirat zu verhindern, während Susanna und Figaro ihren Plan gegen die Widerstände durchsetzen wollen. Am Vorabend der Französischen Revolution, einer politisch hochbrisanten Zeit zwischen Herbst 1785 und Frühjahr 1786, schuf Mozart die kongeniale Vertonung von Lorenzo Da Pontes Libretto nach Beaumarchais’ gesellschaftskritischem Lustspiel. Ein Stück gegen »Laster, Missbrauch und Willkür unter der Maske der herrschenden Sitte«, eins der besten Libretti überhaupt. Ihr Figaro ist in mehrerer Hinsicht ein Werk von revolutionärer Spannkraft: Die beiden Autoren prangern gnadenlos das gefällige Selbstbild der Aristokratie an. Verkleidungen, nächtliche Rendezvous, Fenstersprünge und vorgetäuschte Abreisen, in die die Figuren willentlich und unwillentlich geraten, treiben die turbulente Handlung vorwärts. Eine der vollkommensten musikalischen Komödien der Operngeschichte — zeitlos, raffiniert, voll überraschender Wendungen und faszinierendem musikalischen Reichtum, der jede einzelne Figur in ihrem Verhältnis zu sich selbst wie auch zu den anderen lebendig darstellt.

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Donnerstag
11. April 2019
Beginn
19.00 Uhr
Dauer
ca. 3 Std. 15 Min. inkl. 1 Pause
Ort
Opernhaus
Preise
B

Besetzung

Musikalische Leitung
Lawrence Foster
Regie
Guillaume Bernardi
Szenische Leitung der Wiederaufnahme
Caterina Panti Liberovici
Bühnenbild
Moritz Nitsche
Kostüme
Peter DeFreitas
Licht
Olaf Winter
Choreographische Mitarbeit
Bernd Niedecken
Chor
Markus Ehmann
Dramaturgie
Zsolt Horpácsy
Figaro
Iain MacNeil
Susanna
Sydney Mancasola
Graf Almaviva
Iurii Samoilov
Gräfin Almaviva
Kirsten MacKinnon
Cherubino
Cecelia Hall
Marzelline
Judita Nagyová
Bartolo
Anthony Robin Schneider
Antonio
Franz Mayer
Barbarina
Florina Ilie
Basilio, Don Curzio
Michael Petruccelli
Zwei Frauen
Julia Moorman / Bianca Andrew

Chor der Oper Frankfurt
Frankfurter Opern- und Museumsorchester