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Florina Ilie

Sopran

Florina Ilie
© Barbara Aumüller

Die Sopranistin Florina Ilie wechselte 2020/21 vom Opernstudio, dem sie seit 2018/19 angehörte, in das Ensemble der Oper Frankfurt. Partien in der aktuellen Spielzeit umfassen erneut Valencienne (Die lustige Witwe) und Gilda (Rigoletto), Fiordiligi (Così fan tutte), Ninetta (La gazza ladra) und Lauretta (Gianni Schicchi). Zuletzt überzeugte sie hier als Sœur Constance de Saint-Denis in Poulencs Dialogues des Carmélites. Die ersten Frankfurter Partien der gebürtigen Rumänin waren u.a. Erste Waldelfe (Rusalka), Eine italienische Sängerin (Capriccio), Najade (Ariadne auf Naxos), Taumännchen (Hänsel und Gretel) und Barbarina (Le nozze di Figaro), gefolgt von ihrem Rollendebüt als Ilia (Idomeneo). An der Nationaloper ihrer Heimatstadt Bukarest verkörperte sie Adina (L’elisir d’amore) und trat mit Pamina, Susanna, Donna Elvira und Despina mehrfach als Mozart-Interpretin in Erscheinung. Beim Festival Oper Klosterneuburg gab sie zuletzt ihr Debüt als Antonia (Hoffmanns Erzählungen). Bei den Tiroler Festspielen in Erl interpretierte sie den Sopranpart in Bachs Matthäuspassion. Mehrfach wurde Florina Ilie bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, u.a. mit Ersten Preisen beim Sabin Dragoi Wettbewerb sowie mit dem Förderpreis Otto Edelmann des Opernstudios OperAvenir am Theater Basel. Nach ihrer Gesangsausbildung an der Universität für Musik in Bukarest vervollständigte sie ihre Studien an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Karlheinz Hanser.