Deutsches Singspiel in drei Aufzügen
Text von Johann Gottlieb Stephanie d.J.
Uraufführung 1782
Premiere vom 19. Oktober 2003
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Einführungen eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Holzfoyer. Die Audioeinführung sowie weitere spannende Inhalte zur Produktion finden Sie im Opernappetizer auf unserem Blog.
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(…) Ein stimmlich in allen Partien ausgezeichnet besetztes Ensemble belebt mit ansteckender Spiellaune diese ideal zu nennende Inszenierung und wird von einem zupackenden Dirigat dabei unterstützt. So weist diese Wiederaufnahme eine Frische und Lebendigkeit auf, die es mit jeder Neuproduktion aufnehmen kann.
Michael Demel, www.deropernfreund.de
(…) Zwiespälte und schmerzliche Erfahrungen des Bassa vermittelte August Zirner mehr als beredt. Überzeugend einmal mehr der von Álvaro Corral Matute einstudierte Chor. Durchsichtig, farbig, von mitteilsamer Wärme das Opernorchester unter Giedrė Šlekytės Leitung.
Ulrich Boller, Frankfurter Neue Presse
»Zu schön für unsere Ohren und gewaltig viele Noten, lieber Mozart!«, schrieb Kaiser Franz Joseph II. dem Komponisten 1782 anlässlich der Uraufführung der Entführung aus dem Serail. Doch dieser konterte, »grad so viel Noten, Eure Majestät, als nötig sind.« Keine andere Oper wurde zu Mozarts Lebzeiten so häufig und erfolgreich gespielt. Noch während des Komponierens hatte sich Mozart mit seinem Salzburger Arbeitgeber, dem Erzbischof Hieronymus von Colloredo, zerstritten und die Heimatstadt schließlich nach etlichen Auseinandersetzungen verlassen. In Wien erfüllte sich seine Hoffnung nicht, als Hofkomponist zu reüssieren, stattdessen heiratete er. Stolz darauf, seine Frau Konstanze Weber durch eine Entführung ertrotzt zu haben, empfand Mozart die Parallelen zwischen Erlebtem und seiner neuen Oper. Dem Zeitgeist folgend, ahmte der Komponist in der Ouvertüre »türkische Musik« nach, bzw. das, was er sich darunter vorstellte: temperamentvoll lärmende Tutti- Passagen, die durch den Einsatz von großer Trommel, Becken und Triangel »exotisch« klingen sollten, stehen am Beginn und am Schluss der dreiteiligen Ouvertüre. Mit der ambivalenten Figur des Bassa Selim konterkariert Mozart den zuweilen stereotypen Exotismus der Musik.
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Samstag
29. Juni 2024
Beginn
19.00 Uhr
Dauer
ca. 3 ½ Std.. 1. Aufzug: 50 Min. Pause (20 Min.). 2. Aufzug: 1 Std. 20 Min. Pause (20 Min.). 3. Aufzug: 40 Min.
Chor der Oper Frankfurt
Frankfurter Opern- und Museumsorchester
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