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Zanda Švēde

Mezzosopran

Zanda Švēde
© Barbara Aumüller

Mit den Titelpartien von Bizets Carmen und Händels Xerxes stellte sich Zanda Švēde in der vergangenen Saison als neues Mitglied des Frankfurter Ensembles vor. Zu Beginn der laufenden Spielzeit debütierte die lettische Mezzosopranistin mit Zenobia (Radamisto) in einer weiteren Händel-Partie. Zudem singt sie Sonjetka (Lady Macbeth von Mzensk), Die Frau Försterin / Eule (Das schlaue Füchslein), Friedrich (Mignon) und gibt einen Liederabend im Holzfoyer. Die Partie der Carmen verkörperte sie bereits an der Seattle Opera, der Lyric Opera of Kansas City und der Lettischen Nationaloper in Riga. Die an der Jāzeps Vītols Latvian Academy of Music in Riga ausgebildete Künstlerin gastierte an der Lyric Opera Chicago, der North Carolina Opera, der Palm Beach Opera und der Seattle Opera. An der San Francisco Opera, deren Merola Opera Program sie als Adler-Stipendiatin angehörte, sang sie u.a. Suzuki (Madama Butterfly), Maddalena (Rigoletto), Tisbe (La Cenerentola) und Lena in der Uraufführung von Marco Tutinos La Ciociara. Zanda Švēdes Repertoire umfasst außerdem Endimione (Cavallis La Calisto), Olga (Eugen Onegin), Grimgerde (Die Walküre) sowie die Hauptrollen in Massenets Cléopâtre und Piazzollas María de Buenos Aires.