Zanda Švēde
Mezzosopran
Zanda Švēde gehört seit der Spielzeit 2018/19 zum Ensemble der Oper Frankfurt und begeisterte seither mit charakterstarken Figuren wie Carmen, Xerxes, Herodias (Salome), als Händels Orlando sowie mit ihrem Rollendebüt als Cornelia (Giulio Cesare in Egitto). Weitere wichtige Partien der lettischen Mezzosopranistin umfassen Hippolyta (A Midsummer Night’s Dream), Suzuki (Madama Butterfly), Zenobia (Radamisto), Dryade (Ariadne auf Naxos), Maddalena (Rigoletto) und Die Frau Försterin / Eule (Das schlaue Füchslein). In der vergangenen Saison verkörperte sie in Frankfurt erneut Cornelia sowie Carmen und debütierte als Vlasta (Die Passagierin) und Leonardos Frau (Bluthochzeit). In der Spielzeit 2026/27 ist Zanda Švēde als Sabina (La fiamma), Mutter (Battaglia), Zarin (Die Nacht vor Weihnachten) und erneut als Herodias (Salome) sowie als Erda (Das Rheingold) zu erleben. In den Festspielsommern 2023 und 2024 gab Zanda Švēde ihre Debüts als Erda sowie Waltraute in Wagners Ring bei den Tiroler Festspielen Erl. Die Rolle der Carmen führte sie an die Pittsburgh Opera, die Seattle Opera, die Lyric Opera of Kansas City und die Lettische Nationaloper in Riga. Die an der Jāzeps Vītols Latvian Academy of Music in Riga ausgebildete Künstlerin gastierte außerdem an der Lyric Opera of Chicago, der North Carolina Opera, der Palm Beach Opera sowie mehrfach an der San Francisco Opera, deren Merola Opera Program sie als Adler-Stipendiatin angehört hatte.