Michael Porter
Tenor
Der gebürtige Amerikaner Michael Porter wurde nach seiner Zeit im Opernstudio ins Ensemble der Oper Frankfurt übernommen, wo er zuletzt als Enea (Amor vien dal destino), Pong (Turandot) und Tempo (Händels Der Triumph von Zeit und Erkenntnis) sowie erneut als Ken in Vito Žurajs Blühen zu erleben war. 2026/27 singt er erneut Pong und Oronte (Alcina), sowie weiterhin Gomatz (Zaide), Walther von der Vogelweide (Tannhäuser) und Yannakos (The Greek Passion). In jüngerer Zeit übernahm der Tenor in Frankfurt auch die Partien Prinz / Kammerdiener / Marquis (Lulu), Gotthold (Doktor und Apotheker), Leander (Maskerade) und Hyllus (Hercules), und gab seine Debüts als Narraboth (Salome), Cassio (Verdis Otello) und Züngl (Der Traumgörge). Zudem überzeugte Michael Porter das Frankfurter Publikum als Tamino, Don Ottavio und David (Die Meistersinger von Nürnberg). Er debütierte hier außerdem in weiteren Mozart-Partien wie Ferrando und Pedrillo, und wurde für seine Auftritte als Camille de Rosillon (Die lustige Witwe) und Lysander in Brittens A Midsummer Night’s Dream gefeiert, den er auch an der Opéra de Lausanne und am Badischen Staatstheater Karlsruhe gab. Weitere Gastspiele führten ihn zu den Salzburger Festspielen, wo er 2026 als Scaramuccio (Ariadne auf Naxos) gastierte, sowie an die Semperoper Dresden, an die Staatsoper Berlin und zu den Münchner Opernfestspielen.