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Tim Anderson

Dirigent

Tim Anderson
© Grzesiek Mart NOSPR

Der deutsch-britische Dirigent Tim Anderson gibt sein Debüt an der Oper Frankfurt. Er hat sich zu einem der profiliertesten Interpreten von Werken aus dem 20. und 21. Jahrhundert entwickelt. Seine jüngsten Projekte umfassen die Uraufführungen von Gordon Kampes Die Kreide im Mund des Wolfs an der Hamburgischen Staatsoper und Mark-Anthony Turnages The Railway Children in Glyndebourne sowie Brett Deans Hamlet am Sydney Opera House, Thomas Adès’ Powder Her Face an der Semperoper Dresden, Bernhard Langs Hiob am Stadttheater Klagenfurt (ausgezeichnet als »Beste Uraufführung« mit dem Österreichischen Musiktheaterpreis 2024), Pierre Boulez’ Le Marteau sans maître mit dem Klangforum Wien in Tokio sowie Gerald Barrys The Intelligence Park (London Sinfonietta). Weitere Opernengagements führten ihn an das Teatro Real Madrid, die Dutch National Opera und die Opéra national de Montpellier. Auftritte im Konzertbereich hatte Tim Anderson u.a. im Wiener Konzerthaus, im South Bank Centre, im Barbican Centre in London, im Hong Kong Arts Centre und in der Tokyo Metropolitan Festival Hall. Das Album Abyss and Caress, ein Porträt der polnisch-amerikanischen Komponistin Lucia Dlugoszewski, an dem Anderson als Dirigent mitwirkte, wurde in die Bestenliste 1/2024 des Preises der deutschen Schallplattenkritik aufgenommen. Tim Anderson studierte am New College der University of Oxford sowie an der Panula Academy in Helsinki. 2023 war er interimistischer Kapellmeister an der Deutschen Oper Berlin.