Alex Birkus
Bass
Alex Birkus präsentiert sich als Kotschubej in Mazeppa erstmals an der Oper Frankfurt. In Minsk geboren, agiert der weißrussisch-französische Bass mittlerweile regelmäßig auf international renommierten Opernbühnen. Jüngste Engagements umfassen u.a. Méphistophèles in Faust am Teatr Wielki in Poznan, Colline in La bohème und Raimondo in Lucia di Lammermoor an der Israeli Opera, Rodolfo in La sonnambula am Opéra-Théâtre in Metz und der Opéra Grand Avignon, die Titelpartie von Don Giovanni an der Oper Graz, Zaccaria in Nabucco am Theater und Orchester Biel-Solothurn sowie Sir Giorgio (I puritani) und Gremin (Eugen Onegin) am Teatro Verdi di Trieste. Des Weiteren führten ihn Auftritte als Moïse in Moïse et Pharaon zum Rossini-Festival in Bad Wildbad sowie Fasolt (Das Rheingold), Basilio (Il barbiere di Siviglia), Kutuzov (Krieg und Frieden) und Pimen (Boris Godunow) ans Staatstheater Nürnberg. König Marke (Tristan und Isolde) sang er ebenfalls am Staatstheater Nürnberg sowie am Teatro Comunale in Modena, am Teatro Comunale in Ferrara und am Teatro Verdi in Triest. Zudem wirkte er an einer Inszenierung von Il viaggio a Reims am J. F. Kennedy Center in Washington mit. Liederabende führten ihn mit Susan Manoff zusammen, auf der Konzertbühne präsentierte er mit dem Orchestre National-Rhône-Alpes Schostakowitschs 14. Sinfonie. Alex Birkus wurde an der Züricher Hochschule der Künste ausgebildet und absolvierte das Opernstudio am Theater Basel. Im Jahr 2015 wurde ihm der Österreichische Musiktheaterpreis verliehen.