Christiana Stefanou
Choreografie
Christiana Stefanou studierte Tanz an der HMT München und erwarb einen Hochschulabschluss sowie zwei Masterabschlüsse an der Universität Plovdiv. Als Solistin des Bayerischen Staatsballetts interpretierte sie bedeutende Rollen des klassischen und zeitgenössischen Repertoires und arbeitete mit herausragenden Choreograf*innen und Künstlerpersönlichkeiten wie John Neumeier, Mats Ek, William Forsythe, Maurice Béjart, Twyla Tharp, Jiří Kylián und Lucinda Childs. Nach ihrer erfolgreichen Bühnenkarriere war Christiana Stefanou zunächst Ballettmeisterin und anschließend Direktorin des Balletts der Griechischen Nationaloper in Athen. Als Gastballettmeisterin, Tanzpädagogin und Coach arbeitete sie mit international renommierten Compagnien, darunter Het Nationale Ballet Amsterdam, Royal Swedish Ballet, English National Ballet, Boston Ballet, Bayerisches Staatsballett, Balletto dell’Opera di Roma, Ballett Theater Basel und das Polnische Nationalballett in Warschau. Darüber hinaus studierte sie regelmäßig große Werke des klassischen Repertoires wie Schwanensee, Don Quixote, Der Nussknacker und Giselle an international renommierten Ballettinstitutionen ein. Von 2020 bis 2025 leitete Christiana Stefanou als Direktorin die Ballettakademie der Wiener Staatsoper. Ihre Choreografien Gioconda’s Smile und Prisma wurden an der Wiener Staatsoper präsentiert. 2023 und 2024 kreierte sie zudem die Choreografien für die Eröffnungen des Wiener Opernballs. 2025 folgte Mein erstes Dornröschen im NEST, der neuen Spielstätte der Wiener Staatsoper. Im Dezember 2025 präsentierte die Künstlerin am Olympia – Städtisches Musiktheater »Maria Callas« in Athen ihre eigene choreografische und szenische Interpretation von Tschaikowskis Der Nussknacker. 2024 wurde Christiana Stefanou mit dem ARGO-Preis in der Kategorie »Kultur und Kunst« ausgezeichnet, der ihr von der damaligen griechischen Staatspräsidentin Katerina Sakellaropoulou für ihren besonderen Beitrag zur Tanzkunst verliehen wurde.