Alexander Roslavets
Bass
Alexander Roslavets, geboren in Brest, Weißrussland, studierte Gesang am Rimski-Korsakow-Staatskonservatorium in St. Petersburg. Von 2014 bis 2016 war er Mitglied des Young Artists Programms des Bolschoi-Theaters in Moskau. Seit 2016 ist er Ensemblemitglied der Hamburgischen Staatsoper, wo er zahlreiche wichtige Partien seines Repertoires sang. Gastengagements führten Alexander Roslavets u.a. an die Metropolitan Opera New York, die Mailänder Scala, das Royal Opera House Covent Garden in London, das Opernhaus Zürich, das Théâtre Royal de La Monnaie in Brüssel, die Bayerische Staatsoper, die Komische Oper Berlin, das Glyndebourne Festival, die Arena di Verona sowie zu den Salzburger Festspielen. In der Saison 2023/24 debütierte er in der Titelpartie von Boris Godunow am Théâtre du Capitole in Toulouse und am Théâtre des Champs-Élysées in Paris. Zur Eröffnung der Saison 2025/26 an der Mailänder Scala sang er Boris Ismailow in der Neuproduktion von Lady Macbeth von Mzensk unter der musikalischen Leitung von Riccardo Chailly. Ein besonderes Projekt der vergangenen Saison war seine Einladung durch den Pianisten Evgeny Kissin zur Teilnahme an einer Europatournee und einem Konzert in der Carnegie Hall anlässlich des 50. Todestages von Dmitri Schostakowitsch. Zu den weiteren Partien seines Repertoires gehören u.a. Il Commendatore (Don Giovanni), Banco (Macbeth), Daland (Der fliegende Holländer), Méphistophélès (La Damnation de Faust), Raimondo (Lucia di Lammermoor), Sarastro (Die Zauberflöte), Giorgio Talbot (Maria Stuarda), Ferrando (Il trovatore), Kaspar (Der Freischütz), Wurm (Luisa Miller), Basilio (Il barbiere di Siviglia) und Colline (La bohème). Alexander Roslavets ist Preisträger internationaler Gesangswettbewerbe, darunter des Internationalen Musikwettbewerbs in Harbin, des Internationalen Hans-Gabor-Belvedere-Gesangswettbewerbs und des Königin-Sonja-Gesangswettbewerbs. Beim Éva-Marton-Gesangswettbewerb in Budapest erhielt er 2016 den Grand Prix und den Publikumspreis. Mit der Partie des Kotschubej in Mazeppa gibt er sein Debüt an der Oper Frankfurt.