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Happy New Ears

PORTRÄT BRIAN FERNEYHOUGH

Im ersten »Happy New Ears« der Spielzeit steht einer der prägendsten Komponisten unserer Zeit im Zentrum: der Brite Brian Ferneyhough, geboren 1943 in Coventry. Sein Lebensweg führte ihn in den 1970er Jahren nach Deutschland, wo er zunächst als Assistent seines Lehrers Klaus Huber, dann als Professor an der Hochschule für Musik in Freiburg tätig war. Seit 1987 lehrt er in den USA, zunächst in San Diego, seit 2000 an der Stanford University. Die Auszeichnung mit dem Ernst von Siemens Musikpreis 2007 – dem sogenannten »Musik-Nobelpreis« – unterstreicht den Rang Ferneyhoughs, dessen hochkomplexe Kompositionen häufig hohe technische Anforderungen an die Interpreten stellen. Mit den frühen Variationen über ein Thema aus Roberto Gerhards 3. Symphonie aus dem Jahr 1965 und den vor wenigen Jahren entstandenen Contraccolpi stehen zwei Werke auf dem Programm, die Brian Ferneyhoughs Weg über eine Zeitspanne von 50 Jahren hinweg dokumentieren.

Programm:

Brian Ferneyhough
Gerhard Variations (1965)
Contraccolpi (2014-2015)

Werkstattkonzert mit dem Ensemble Modern

Brian Ferneyhough Komponist und Gesprächspartner
Daniel Cohen Dirigent

Stefan Fricke Moderation