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Willy Decker

Regisseur

Willy Decker
© Bernd Thissen

Willy Decker gehört mit zahlreichen Inszenierungen an allen großen Opernhäusern im In- und Ausland – darunter Elektra in Amsterdam und La traviata bei den Salzburger Festspielen sowie die Uraufführung von Aribert Reimanns Das Schloss an der Deutschen Oper Berlin – zu einem der renommiertesten Regisseure. Jüngste Neuinszenierungen waren Lulu an der Wiener Staatsoper, Kátia Kabanová an Den Norske Opera in Oslo sowie Il ritorno d’Ulisse in patria am Opernhaus Zürich und der Hamburgischen Staatsoper. Viele dieser Produktionen entstanden in Zusammenarbeit mit dem Bühnen- und Kostümbildner Wolfgang Gussmann, so auch Die tote Stadt bei den Salzburger Festspielen. Ihre gemeinsame Umsetzung von Massenets Werther, eine Koproduktion der Nationale Opera in Amsterdam und der Opéra de Lyon, war nach Aufführungen in Madrid, Barcelona, Gent/Antwerpen, Genf, Rom, Neapel und Prag jüngst auch am Teatr Wielki in Warschau zu erleben. Von 2009 bis 2011 war Willy Decker Intendant der Ruhrtriennale. 2001 wurde ihm für seine künstlerischen Verdienste in Frankreich der Orden »Chevalier des Arts et des Lettres« verliehen; 2006 wurde er mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Er war langjähriger Honorarprofessor für Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin und unterrichtet an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg.