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Jaeil Kim

Tenor

Jaeil Kim
© Vanton

Jaeil Kim, von 2017 bis 2019 Mitglied des Frankfurter Opernstudios, gab als Thibault (Les Vêpres siciliennes) sein Debüt an der Oper Frankfurt und war weiterhin in Adriana Lecouvreur, Verdis Otello und als Remendado (Carmen) engagiert. Außerdem trat er in Capriccio, Aus einem Totenhaus, La sonnambula und Daphne auf. In der Saison 2019/20 sang der Tenor den Tanzmeister (Manon Lescaut), den er auch 2022/23 übernehmen wird, und kehrte als Dritter Jude in Salome an die Oper Frankfurt zurück. Eine weitere Rückkehr ist im Juli für Puccinis Il tabarro geplant. Darüber hinaus gastierte Jaeil Kim als Roberto (Maria Stuarda) am Mittelsächsischen Theater Freiberg und war als Der Besenbinder (Königskinder) bei den Tiroler Festspielen Erl zu erleben. Zuvor gab er sein Rollendebüt als Graf Almaviva in Seoul. Der aus Seoul stammende Sänger hat zunächst eine Schauspiel-Ausbildung absolviert. Er studierte an der Hanyang Universität seiner Heimatstadt sowie an der Hochschule für Musik und Theater in München, wo er u.a. für seine Auftritte als  Ippolito (Paisiellos Der eingebildete Sokrates), Eurimaco (Il ritorno d’Ulisse) sowie in Josts Die arabische Nacht großen Beifall erntete. Als Alfredo (La traviata) debütierte er in der KBS Hall Seoul. Auf der Konzertbühne überzeugte Jaeil Kim u.a. in Monteverdis Marienvesper, Bachs Matthäus-Passion und Weihnachtsoratorium, Händels Messiah, Scarlattis Stabat Mater, Haydns Theresienmesse sowie in Rossinis Petite messe solennelle. Im Sommer 2022 wird er als Tamino (Die Zauberflöte) bei den Opernfestspielen in Schaffhausen zu erleben sein.