Duncan Ward
Dirigent
Nach seinen ersten Sinfoniekonzerten mit dem Frankfurter Opern- und Museumsorchester im Mai 2025 gibt der britische Dirigent Duncan Ward mit Bluthochzeit sein Debüt an der Oper Frankfurt. Er ist seit 2021 Chefdirigent der Südniederländische Philharmonie (Philzuid) und hat sich als einer der vielseitigsten Dirigenten seiner Generation etabliert. Regelmäßig arbeitet er mit renommierten Orchestern wie dem London Symphony Orchestra, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen zusammen. Sein Debüt an der Metropolitan Opera gab Ward 2022 mit Die Zauberflöte. Zu seinen jüngsten Operndirigaten zählen A Midsummer Night's Dream am Opernhaus Zürich, The Turn of the Screw an der English National Opera, Così fan tutte an der Opéra National de Lyon, Death in Venice an der Staatsoper Stuttgart und Peter Grimes an der Oper Köln. Frühere Engagements umfassten Opernproduktionen bei Glyndebourne on Tour, am Grand Théâtre Luxembourg, an der Oper Zuid, an der Deutschen Oper Berlin sowie am Festspielhaus Baden-Baden. Neben Konzerten in den Niederlanden umfasst die Spielzeit 2025/26 sein Debüt beim WDR Sinfonieorchester, dem Osaka Philharmonic Orchestra, dem Hallé Orchestra, der NDR Radiophilharmonie, dem Kioi Hall Chamber Orchestra Tokyo und bei der Slowenischen Philharmonie sowie Auftritte beim Luzerner Sinfonieorchester und Musikkollegium Winterthur. Duncan Ward verfügt über ein breit gefächertes Repertoire und arbeitet sowohl mit Ensembles für historische Instrumente wie Les Siècles und dem Balthasar-Neumann-Chor und -Ensemble als auch mit Spezialisten für zeitgenössische Musik wie dem Ensemble Modern oder dem Ensemble Intercontemporain zusammen. Er ist zudem bekannt für seine Auftritte mit Abel Selaocoe beim London Jazz Festival sowie für Aufführungen von Stockhausens Gruppen mit dem London Symphony Orchestra in der Tate Modern und beim Lucerne Festival. Duncan Ward engagiert sich für mehrere Musikstiftungen, darunter die WAM Foundation, die er mitgründete und die jungen britischen Musikern ermöglicht, an Schulen in ganz Indien zu unterrichten. Durch seine Arbeit in Indien hatte er zudem die seltene Gelegenheit, klassische indische Musik bei Ravi Shankar zu studieren.