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Olesya Golovneva

Sopran

Olesya Golovneva
© Kerstin Kühne

Die russische Sopranistin Olesya Golovneva war erstmals 2015 in der Titelpartie von Rusalka an der Oper Frankfurt zu erleben und kehrte als Mimì (La Bohème) sowie als Desdemona (Verdis Otello) und Elisabetta von Valois (Don Carlo) zurück. Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie durch Auftritte als Valentine (Les Huguenots) neben Juan Diego Florez an der Deutschen Oper Berlin, als Gilda (Rigoletto) am Opernhaus Zürich, als Tatjana (Eugen Onegin) an der Nationaloper in Helsinki sowie mit ihrem Rollendebüt der Katja Kabanowa an der Staatsoper Hamburg. Olesya Golovneva gastiert regelmäßig am Hessischen Staatstheater in Wiesbaden und übernimmt dort im Frühjahr 2021 erstmals alle drei großen Frauenpartien in einer Neuproduktion von Puccinis Il Trittico. Eine enge Zusammenarbeit verbindet die Künstlerin zudem mit der Deutschen Oper am Rhein (u.a. als Maria Stuarda, Luisa Miller, Donna Anna und Violetta) sowie mit der Oper Köln. Für ihre dortige Interpretation der Rusalka wurde sie 2019 für den Deutschen Theaterpreis FAUST nominiert. Im Herbst 2020 stand Olesya Golovneva in derselben Partie am Teatro Real de Madrid auf der Bühne (Regie: Christof Loy). Als Konzertsängerin war sie zuletzt mit Rachmaninows Die Glocken im Konzerthaus Dortmund, in Dvoraks Te Deum in Utrecht und Amsterdam, beim WDR mit Andrés Orozco-Estrada sowie im Wiener Musikverein unter Franz Welser-Möst zu hören.