Olesya Golovneva
Sopran
Die russische Sopranistin Olesya Golovneva war erstmals 2015 in der Titelpartie von Rusalka an der Oper Frankfurt zu erleben und kehrte als Mimì (La Bohème) sowie als Desdemona (Verdis Otello) und Elisabetta (Don Carlo) zurück. Zuletzt war sie hier an dem online ausgestrahlten Tschaikowski-Liederabend Nur wer die Sehnsucht kennt in der Regie von Christof Loy beteiligt. Zu den wichtigen Verpflichtungen der jüngsten Vergangenheit zählen ihre Rollendebüts als Silvana (La fiamma), Els (Der Schatzgräber) und Valentine (Les Huguenots) an der Deutschen Oper Berlin, als Salome am Grand Théâtre de Genève, als Turandot am Staatstheater Wiesbaden und am Theater Basel sowie als Káťa Kabanova an der Staatsoper Hamburg. Als Tatjana in Eugen Onegin war sie u.a. an De Norske Opera in Oslo zu erleben. Rusalka präsentierte sie am Teatro Real Madrid, am Palau de les Arts Valencia sowie an der Dresdner Semperoper und wurde in dieser Rolle 2019 für den Deutschen Theaterpreis FAUST nominiert. Olesya Golovneva arbeitet regelmäßig am Hessischen Staatstheater in Wiesbaden, wo sie 2022/23 bei Rusalka erstmals selbst Regie führte. Eine enge Kollaboration verbindet die Künstlerin zudem mit der Deutschen Oper am Rhein (u.a. als Maria Stuarda, Gilda, Elisabetta, Luisa Miller, Donna Anna oder Violetta) sowie der Oper Köln, wo sie in der laufenden Spielzeit noch als Turandot in Erscheinung treten wird. Als Konzertsängerin war sie zuletzt mit Rachmaninows Die Glocken im Konzerthaus Dortmund, in Dvoraks Te Deum in Utrecht und Amsterdam, beim WDR mit Andrés Orozco-Estrada, im Wiener Musikverein unter Franz Welser-Möst sowie in der Berliner Philharmonie und dem Berliner Konzerthaus zu hören. Weiter wichtige Dirigen*innen, mit denen Olesya Golovneva zusammenarbeitet, sind u.a. Joana Mallwitz, Daniel Harding, Yoel Gamzou, Axel Kober, Marc Albrecht, Cornelius Meister, Carlo Rizzi, Jukka-Pekka Saraste, Josep Pons und Erik Nielsen.