Dagmar Manzel
Gesang
In Berlin geboren, gehört die Absolventin der Schauspielschule Ernst Busch in Berlin zu den erfolgreichsten deutschen Schauspielerinnen. Davon zeugen Auszeichnungen wie der Adolf-Grimme-Preis, die Auszeichnung zur Schauspielerin des Jahres, der Deutsche Fernsehpreis, der Deutsche Schauspielerpreis und der Deutsche Filmpreis. Neben Theater, Film und Fernsehen gilt Dagmar Manzels Liebe auch der Musik. Mit großen Liederabenden und Hauptrollen in Musiktheaterproduktionen begeisterte sie das Publikum u.a. an der Oper Köln, dem Hans Otto Theater Potsdam, dem Deutschen Theater Berlin sowie in der Cité de la Musique in Paris, der Londoner Wigmore Hall, dem Edinburgh International Festival, bei den Salzburger Festspielen, im Konzerthaus und in der Philharmonie Berlin. Eine regelmäßige Zusammenarbeit verbindet Dagmar Manzel seit nunmehr über zwei Jahrzehnten mit der Komischen Oper Berlin, wo sie u.a. in Oscar Straus‘ Eine Frau, die weiß was sie will, Paul Abrahams Ball im Savoy, Cole Porters Kiss me, Kate, Ralph Benatzkys Im Weißen Rössl und Kurt Weills Die sieben Todsünden Triumphe feierte. Daneben gastierte sie mit verschiedenen Produktionen der Komischen Oper u.a. in der Philharmonie Köln, an der Hamburgischen Staatsoper und der Dresdner Staatsoperette. Mit ihren eigenen Abenden MENSCHENsKIND und Sehnsucht, beide auch auf CD erschienen, gastierte sie u.a. bei den Rheingau Musikfestspielen, beim Staatstheater Saarbrücken und den Maifestspielen Wiesbaden. Am Staatstheater Wiesbaden sang und spielte sie die Hauptpartie in der Uraufführung von Helmut Oehrings Agota? Die Analphabetin (Gestern, Irgendwo). An der Bayerischen Staatsoper war sie mit Strawinskys Die Geschichte vom Soldaten unter der Leitung von Vladimir Jurowski zu Gast. In der Saison 2022/23 erblickte mit Pippi Langstrumpf Dagmar Manzels erste Regiearbeit das Licht der Welt. In der Saison 2024/25 folgte mit großem Erfolg Hänsel und Gretel. Mit Mrs. Lovett in Barrie Koskys Neuproduktion von Stephen Sondheims Sweeney Todd an der Komischen Oper Berlin war sie selbst wieder auf der Bühne zu erleben. Die Saison klang aus mit Gastspielen beim Choriner Musiksommer und bei den Salzburger Festspielen (Michael Jarrells Cassandra mit dem Ensemble Modern). Für die laufende Spielzeit sind weitere Projekte an der Komischen Oper sowie beim Kissinger Sommer vereinbart. Anfang Mai kam der Film Der verlorene Mann mit Dagmar Manzel in der Rolle der Künstlerin Hanne in die Kinos. An der Oper Frankfurt war sie zuletzt 2017 zu erleben.