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Die Zauberflöte

Wolfgang Amadeus Mozart 1756-1791

Große Oper in zwei Aufzügen KV 620
Text von Emanuel Schikaneder

Premiere vom 3. Oktober 1998

Einführung jeweils eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Holzfoyer

Musikalische Leitung Simone Di Felice / Sebastian Weigle / Florian Erdl

Pamina Angela Vallone / Kateryna Kasper / Louise Alder
Tamino Matthew Swensen / Michael Porter / David Portillo (23., 25.12.)
Papageno Iurii Samoilov / Sebastian Geyer / Gordon Bintner
Königin der Nacht Ambur Braid / Danae Kontora / Gloria Rehm
Sarastro Andreas Bauer / Alfred Reiter
Monostatos Theo Lebow / Michael McCown
Papagena Julia Moorman*
Sprecher Brandon Cedel / Božidar Smiljanić
Erste Dame Kirsten MacKinnon / Karen Vuong
Zweite Dame Nina Tarandek / Cecelia Hall
Dritte Dame Katharina Magiera / Judita Nagyová
Erster Geharnischter Gerard Schneider / Michael McCown
Zweiter Geharnischter Anatolii Suprun* / Thomas Faulkner
Ein Priester Pere Llompart

*Mitglied des Opernstudios

Seit 1998 erfüllt Die Zauberflöte in der Inszenierung von Alfred Kirchner und ausgestattet von Michael Sowa das Ideal der Märchenoper: Als »Traum des Prinzen Tamino« machen die Rätsel dieses populären Singspiels auf wundersame, humorvolle und anrührende Weise Sinn! Die Königin der Nacht schwebt nicht von oben herab, sondern geht zu Fuß, Sarastro und seine Priester studieren bei funzeligem Licht in einer riesigen, schon etwas verstaubten Bibliothek. Papageno parodiert die hochtrabenden, schwierigen Prüfungen, denen Tamino unterzogen wird. Er findet als erster den Weg zu Pamina, denn der kindliche Vogelfänger und die traurige Prinzessin haben ein gesundes Herz: Sie fühlen, was wichtig und richtig ist. Prinz Tamino besteht die Prüfungen nicht ohne Hilfe: Die Zauberflöte verwandelt die Leidenschaften aller Lebewesen, sogar die der bedrohlich gewachsenen Insekten. Bei der dritten Prüfung begleitet ihn Pamina. Gemeinsam überwindet das Liebespaar den symbolischen Tod in der Feuer- und Wasserprobe. Mozart und Schikaneder waren ihrer Zeit weit voraus: »Mann und Weib und Weib und Mann reichen an die Gottheit an« – nur gleichberechtigt übernehmen sie die Macht.