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Tatjana Gürbaca

Regie

Tatjana Gürbaca
© Tobias Kruse – Ostkreuz

Tatjana Gürbaca ist erstmals an der Oper Frankfurt engagiert. Eine Rückkehr in der Saison 2023/24 ist bereits in Planung. Die gebürtige Berlinerin studierte Regie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in ihrer Heimatstadt und wurde 2000 in Graz mit dem »Ring Award« ausgezeichnet. Das Spektrum ihrer Inszenierungen reicht von Barock (Purcells Dido and Aeneas in Baden-Baden) bis zu zeitgenössischen Musiktheaterwerken wie Dallapiccolas Il prigioniero (Volksoper Wien) oder Philippe Hersants Le moine noir (Uraufführung an der Oper Leipzig). Sie inszenierte einen Tschaikowski-Zyklus an der Vlaamse Opera in Antwerpen (Mazeppa, Eugen Onegin, Die Zauberin). 2013 wurde sie von der Zeitschrift »Opernwelt« für ihre Inszenierung von Richard Wagners Parsifal in Antwerpen zur Opernregisseurin des Jahres gekürt. Von 2011 bis 2014 war sie Operndirektorin am Staatstheater Mainz, wo sie u.a. Die verkaufte Braut, Sciarrinos MacbethUn ballo in maschera und Scarlattis Il primo omicidio overo Cain realisierte. Zu ihren jüngsten Arbeiten zählen Jenůfa am Grand Théâtre de Genève, Katja Kabanowa an der Deutschen Oper am Rhein, La traviata an De Nationale Opera in Amsterdam, Das schlaue Füchslein am Theater Bremen, Così fan tutte an der Nationaloper Prag sowie Die tote Stadt an der Oper Köln. Eine kontinuierliche Zusammenarbeit verbindet Tatjana Gürbaca mit dem Opernhaus Zürich, wo sie u.a. Lucia di Lammermoor, Werther, Die Zauberflöte, Aida, Rigoletto und Le Grand Macabre inszenierte. Weitere wichtige Arbeiten umfassen ein dreiteiliges Ring-Projekt und Alcina am Theater an der Wien, Lohengrin und Der Freischütz am Aalto-Theater Essen sowie Don Giovanni und Hartmanns Simplicius Simplicissimus am Theater Bremen. Künftige Engagements führen sie u.a. für Simon Boccanegra nach Essen, für Rusalka an die Staatsoper Hannover sowie für L’incoronazione di Poppea nach Bremen.