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Bianca Andrew

Mezzosopran

Bianca Andrew
© Barbara Aumüller

Die neuseeländische Mezzosopranistin Bianca Andrew wechselte mit der Saison 2019/20 vom Opernstudio ins Ensemble der Oper Frankfurt, wo sie 2021/22 als Adalgisa (Norma), Laura (Iolanta), Zarin (Die Nacht vor Weihnachten) und Dimitri (Fedora) zu erleben ist. Vergangene Spielzeit zählte sie auch Pergolesis Stabat mater und Cherubino (Le nozze di Figaro) zu ihren Aufgaben. Weitere Auftritte umfassten Ein Musiker (Manon Lescaut), Alkandre (Pénélope), Tebaldo (Don Carlo) und Mercédès (Carmen). Zudem machte sie in Frankfurt vor allem als Anna (L’Africaine) und Enrichetta di Francia (I puritani) auf sich aufmerksam und übernahm kleinere Partien in Der ferne Klang (CD bei OehmsClassics), Daphne, Rigoletto und in Křeneks Das geheime Königreich. In einem Liederabend im Holzfoyer zeigte sich die mit dem Song Prize der Kathleen Ferrier Awards 2016 ausgezeichnete Künstlerin als einfühlsame Interpretin. Im Sommer 2019 debütierte sie als Flamel (Fantasio) an der Garsington Opera. Bei den Bregenzer Festspielen war sie 2018 erstmals als Bernardo in Beatrice Cenci zu Gast. Nach dem Studium in Neuseeland absolvierte Bianca Andrew ihre weitere Ausbildung an der Londoner Guildhall School of Music and Drama und nahm Partien wie Händels Radamisto, Laura (Iolanta) und Philomène (Martinůs Alexandre Bis) in ihr Repertoire auf. 2017 kehrte Bianca Andrew für Manon Lescaut (konzertant) an die New Zealand Opera zurück, wo sie als Emerging Artist ihre Opernlaufbahn begann und jüngst als Cherubino zu erleben war.