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Michael Nagy

Bariton

Michael Nagy
© Gisela Schenker

Der in Stuttgart geborene Bariton mit ungarischen Wurzeln gibt sein Debüt in der Partie des Sixtus Beckmesser. Wichtige Repertoire-Partien konnte er an seinen beiden ehemaligen Stammhäusern, der Komischen Oper Berlin und der Oper Frankfurt erarbeiten, seitdem entwickelt sich der Künstler an wichtigen Bühnen der Welt fachlich kontinuierlich weiter: von Wolfram im Tannhäuser (Bayreuther Festspiele) über Hans Heiling am Theater an der Wien und Stolzius in Zimmermanns Die Soldaten sowie Amfortas (Parsifal) an der Bayerischen Staatsoper, Kurwenal (Tristan und Isolde) in Baden-Baden und Berlin unter Simon Rattle, bis zu Dallapiccolas Il Prigioniero. Auch im Konzert- und Oratorienfach ist Michael Nagy weltweit gefragt. Engagements führten ihn zu den international renommiertesten Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Concertgebouworkest, BR- Symphonieorchester und zu diversen Festivals, u.a. in Schleswig-Holstein und im Rheingau, zu den Salzburger Festspielen und zum Tanglewood Festival (USA). Liederabende und Kammermusik sind Michael Nagy ein besonderes Anliegen: auch bzw. gerade in Corona-Zeiten war er damit zu hören: auf der Bühne der Bayerischen Staatsoper erst mit Liedern von Wolf und Strauss sowie in einem zweiten Projekt mit den Jedermann-Monologen von Frank Martin. Er begann seine musikalische Laufbahn bei den Stuttgarter Hymnus-Chorknaben und studierte Gesang, Liedgestaltung und Dirigieren bei Rudolf Piernay, Irwin Gage und Klaus Arp in Mannheim und Saarbrücken.