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Jetske Mijnssen

Regisseurin

Jetske Mijnssen
© Keke Keukelaar

Die niederländische Regisseurin Jetske Mijnssen gibt ihr Debüt an der Oper Frankfurt. Zu ihren jüngsten Arbeiten gehören Verdis Simon Boccanegra (De Nationale Opera Amsterdam), Händels Ariodante (Royal Opera House), Cavallis La Calisto (Festival d’Aix-en-Provence; ausgezeichnet mit dem »Prix Claude-Rostand« des französischen Syndicat de la Critique), Wagners Parsifal (Glyndebourne Festival) und Händels Agrippina (Opernhaus Zürich). Mit Debussys Pelléas et Mélisande feierte sie im Rahmen der Opernfestspiele 2024 ihren Einstand an der Bayerischen Staatsoper. In Amsterdam schloss sie zuvor mit Werken Donizettis – Anna Bolena (2022), Maria Stuarda (2023) und Roberto Devereux (2024) – ihre vielbeachtete Tudor-Trilogie ab. Seit 2001 arbeitet sie an bedeutenden europäischen Theater- und Opernhäusern, etwa an die Semperoper Dresden, Aalto-Theater Essen, Staatstheater Saarbrücken, an der Hamburgischen Staatsoper, Komischen Oper Berlin, am Theater Basel, an der Oper Graz, Den Kongelige Opera Kopenhagen und der Opéra national du Rhin Straßburg. Für ihre Regiearbeit Orfeo von Luigi Rossi (Opéra national de Lorraine in Nancy) erhielt Mijnssen 2016 den »Grand Prix de la musique du Syndicat de la critique«. Ihre Inszenierung von Jules Massenets Werther (Saarländisches Staatstheater) war 2014 für den Theaterpreis »DER FAUST« nominiert. Sie studierte Niederländische Literatur (Universität Amsterdam) und absolvierte anschließend ein Regiestudium mit Schwerpunkt Oper (Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten), worauf Regieassistenzen in den Niederlanden, Belgien und der Schweiz folgten.