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Václav Luks

Dirigent

Václav Luks
© Petra Hajsk

Der auf Alte Musik spezialisierte Dirigent Václav Luks gab 2025/26 mit Amor vien dal destino sein Frankfurter Debüt. Überregionale Aufmerksamkeit erlangte kürzlich seine Aufführung von Rameaus Platée am Nationaltheater Prag, die von Arte übertragen wurde. Des Weiteren erschienen Einspielungen mit Musiken böhmischer Komponisten, wie etwa von Jan Dismas Zelenka oder Hans Georg Benda. 2005 gründete er zwei Klangkörper – das Barockorchester Collegium 1704 und das Vokalensemble Collegium Vocale 1704 –, mit denen er zahlreiche Auszeichnungen erhielt (u. a. Preis der deutschen Schallplattenkritik). Seit 2021 gastiert er regelmäßig als Dirigent bei der Händel & Haydn Society in Boston; von 2022 bis 2025 war er Artist in Residence an der Kammerakademie Potsdam. Václav Luks leitete Klangkörper auf modernen und historischen Instrumenten, darunter das Orchestra of the Age of Enlightenment, die Nederlandse Bachvereniging, die Akademie für Alte Musik Berlin, das Concerto Köln, die Camerata Salzburg, die Wiener Symphoniker sowie die Rundfunkorchester in Stuttgart, Frankfurt und Norwegen. Beim Benefizkonzert zugunsten der Restaurierung von Notre Dame dirigierte er das Orchestre National de France. Der Radiosender France Musique widmete ihm fünf Folgen der Reihe »Grands interprètes de la musique classique«. 2022 wurde ihm für seine Verdienste um die Kultur der französische »Ordre des Arts et des Lettres« verliehen.