Ensemble / Gäste / Opernstudio / Mitarbeiter

Ilja Aksionov

Tenor

Ilja Aksionov
© Christian Kleiner

Der litauische Tenor Ilja Aksionov begann seine Bühnenkarriere als Knabensopran in der Titelpartie von Rachel Portmans The Little Prince und als Solist in Leonard Bernsteins MASS. Seine Gesangsausbildung absolvierte er zunächst bei Prof. Virgilijus Noreika an der Litauischen Musik- und Theaterakademie in Vilnius, anschließend bei Prof. Konrad Jarnot am Robert Schumann Konservatorium in Düsseldorf. In der Spielzeit 2023/24 war Ilja Aksionov Mitglied des Le Jardin des Voix von Les Arts Florissants und gastierte in Europa und Nordamerika mit einer Produktion von Purcells The Fairy Queen unter der Leitung von William Christie und Paul Agnew. Zum Opernrepertoire des jungen Sängers gehören Partien wie Tamino (Die Zauberflöte), Flute (A Midsummer Night’s Dream), Gherardo (Gianni Schicchi) sowie die Teekanne, Alter Mann und Baumfrosch in Ravels L’enfant et les sortilèges. Bei den Ettlinger Festspielen war Ilja Aksionov  als Alfred (Die Fledermaus) und als Prinz Ramiro (La Cenerentola) zu erleben. Weitere Engagements führten ihn als Rodé in Peter Eötvös’ Drei Schwestern ans Theater Hagen und als Orphée in Glucks Orphée et Eurydice nach Enschede. Zuletzt sang er im Semichor von Brett Deans Hamlet unter der Leitung von Vladimir Jurowski an der Bayerischen Staatsoper in München. Ilja Aksionov wurde bei mehreren internationalen Wettbewerben ausgezeichnet, darunter mit dem Ersten Preis beim Internationalen Wettbewerb Kaunas Sonorum 2015 und dem Zweiten Preis beim Città di Barletta Wettbewerb in Italien. In der Spielzeit 2021/22 erhielt er zudem ein Stipendium des Richard-Wagner-Verbands Düsseldorf.