Mauro Peter
Tenor
Seitdem Mauro Peter 2012 beim Robert-Schumann-Wettbewerb in Zwickau den 1. Preis gewann und sein Debüt bei der Schubertiade in Schwarzenberg feierte, gehört er zu den führenden Liedinterpreten seiner Generation. Der Schweizer Tenor gastiert regelmäßig in führenden Konzert- und Opernhäusern auf der ganzen Welt. Er studierte in München und war von 2013 bis 2023 Ensemblemitglied des Opernhauses Zürich. Mauro Peter singt zudem an der Bayerischen Staatsoper München, der Mailänder Scala, der Royal Opera Covent Garden, dem Theater an der Wien und war regelmäßiger Gast bei den Salzburger Festspielen. Er arbeitete bereits mit namhaften Dirigent*innen wie Ivor Bolton, Constantinos Carydis, Ádám Fischer, Philippe Herreweghe, Vladimir Jurowski, Joana Mallwitz, Riccardo Minasi, Trevor Pinnock und Christian Thielemann. Einen außergewöhnlichen Stellenwert nahm die Zusammenarbeit mit Nikolaus Harnoncourt ein. 2023 war Mauro Peter als Loge in Wagners Rheingold mit dem Concerto Köln auf Tour und feierte 2024 sein Rollendebüt als Max in Webers Der Freischütz bei den Bregenzer Festspielen. Höhepunkte in der Spielzeit 2025/26 waren sein Rollendebüt als Prinz in Prokofjews Die Liebe zu den drei Orangen an der Semperoper Dresden, Auftritte in einer szenischen Produktion von Mendelssohns Elias am Opernhaus Zürich sowie weitere Gastengagements an der Staatsoper Berlin und im Royal Concertgebow Amsterdam. Aktuelle Pläne umfassen die Partie des Robert R. Wilson in Adams` Doctor Atomic am Opernhaus Zürich, den Erzähler in Schumanns Das Paradies und die Peri an der Opéra national du Rhin in Straßburg, Loge (konzertant) im Wiener Konzerthaus, ein Liederabend mit Joseph Middleton in der Wigmore Hall London sowie Konzerte (Liszt`s Oratorium Christus) im Musikverein Wien und dem Müpa Budapest.