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Andrei Popov

Tenor

Andrei Popov
© Daniil Rabovsky

Der Tenor Andrei Popov gibt sein Debüt an der Oper Frankfurt. Er wurde in Leningrad geboren und erhielt seine Gesangsausbildung am staatlichen Rimski-Korsakow-Konservatorium in Sankt Petersburg. Im Jahr 2007 wurde er Solist am Mariinski Theater. Dort sang er u.a. Truffaldino (Die Liebe zu den drei Orangen), Don Basilio (Le nozze di Figaro), Mime (Das Rheingold und Siegfried), Nathanael und Spalanzani (Hoffmanns Erzählungen), Laca (Jenůfa), Grischka Kuterma in Rimski-Korsakows Die Legende von der unsichtbaren Stadt Kitesh sowie die Titelpartie in dessen Der unsterbliche Kaschtschei, welche er auch unter Vladimir Ashkenazy in Japan präsentierte. Eine regelmäßige Zusammenarbeit verbindet Andrei Popov mit Valery Gergiev, unter dessen musikalischer Leitung er in jüngster Vergangenheit u.a. als Pang (Turandot), Herodes (Salome), Alfred (Die Fledermaus), Agrippa von Nettelsheim (Prokofiews Der feurige Engel) sowie in der Tenorpartie von Orffs Carmina Burana am Mariinski Theater zu erleben war. Für seine Rollen Burdiukow und Storchenko in Gogoliade wurde er mit der Goldenen Maske ausgezeichnet. Gastengagements führten ihn wiederholt an das Bolschoi Theater in Moskau (u.a. für Der goldene Hahn in der Regie von Kirill Serebrennikov), an die Metropolitan Opera in New York, die Opéra National de Lyon, De Nationale Opera in Amsterdam, die Finnische Nationaloper in Helsinki sowie zu den Festivals in Edinburgh, Aix-en-Provence und Salzburg. In der Saison 2021/22 steht er an der Bayerischen Staatsoper als Reviervorsteher in Die Nase auf der Bühne und gastiert zudem als Astrologe in Barrie Koskys Inszenierung von Der goldene Hahn beim Theaterfestival in Adelaide, Australien.