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Johannes Erath

Regisseur

Johannes Erath
© Katrin Strasser

Der Regisseur Johannes Erath, regelmäßiger Gast an der Oper Frankfurt, realisierte zuletzt mit immensem Erfolg die Uraufführung von Arnulf Herrmanns Der Mieter und zuvor Verdis Otello, Giulio Cesare in Egitto, Euryanthe und Angels in America. 2019/20 wird er für Spontinis La vestale erstmals am Theater an der Wien arbeiten sowie für I masnadieri an die Bayerische Staatsoper in München zurückkehren.Zu wichtigen Produktionen der jüngeren Zeit zählen u.a. Caruso in Cuba im Rahmen des Opera Forward Festivals der Nationale Opera Amsterdam, Goldschmidts Beatrice Cenci bei den Bregenzer Festspielen, Massenets Manon an der Oper Köln und die europäische Erstaufführung von Joby Talbots Everest am Theater Hagen. Seine Inszenierungen Le nozze di Figaro und Hoffmanns Erzählungen von der Semperoper Dresden waren auch beim Savonlinna Opera Festival bzw. in Helsinki zu sehen. Eine langjährige Zusammenarbeit verband ihn mit der Oper Graz, wo Die tote Stadt – ausgezeichnet mit dem Österreichischen Musiktheaterpreis, Lulu, Don Giovanni, Elektra und Lohengrin (auch an der Norske Opera Oslo) entstanden. 2008 erhielt Johannes Erath für seine Inszenierung von Massenets Cendrillon am Theater Bern den Götz-Friedrich-Preis. Nach einem Violinstudium spielte er zunächst im Orchester der Volksoper Wien und in der Orchesterakademie der Wiener Philharmoniker, bevor er sich dem Regiefach zuwandte.